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So kommen Sie zu einem günstigen Girokonto

Tipps für den Wechsel  

So kommen Sie zu einem günstigen Girokonto

24.08.2017, 08:34 Uhr | dpa-tmn

So kommen Sie zu einem günstigen Girokonto. Die neue Bank richtet alle Daueraufträge ein und informiert auch Einzahler wie zum Beispiel den Arbeitgeber über die neue Kontoverbindung. (Symbolbild) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Vincent Huijgens)

Die neue Bank richtet alle Daueraufträge ein und informiert auch Einzahler wie zum Beispiel den Arbeitgeber über die neue Kontoverbindung. (Symbolbild) (Quelle: Vincent Huijgens/Thinkstock by Getty-Images)

Das Angebot der Banken für Girokonten ist umfangreich und teilweise sehr unübersichtlich. Wie Sie den Überblick behalten und dennoch an ein günstiges Konto kommen, erfahren Sie hier.

Ein Konto kostet Geld. Wie viel Gebühren die Banken und Sparkassen verlangen, ist aber sehr unterschiedlich. Gegen steigende Gebühren haben Verbraucher aber ein simples Mittel: Sie können einfach ihr Konto wechseln. Und dafür bekommen sie sogar Hilfe, wie die Verbraucherzentrale Bremen erklärt. Ob das Konto bei einer Filialbank oder als reines Online-Konto geführt wird, ist dabei egal. 

Das ist als erstes zu tun

Gestartet werden kann der Wechsel von der neuen Bank aus. Dafür müssen Kunden ein Konto eröffnen und das neue Geldinstitut zur Kontowechselhilfe ermächtigen. Das sollte sowohl online als auch in der Filiale funktionieren. Den Umzug übernimmt dann die neue Bank.

Sie fordert innerhalb von zwei Geschäftstagen bei der alten Bank eine Liste der bestehenden Daueraufträge und der vorhandenen Informationen zu erteilten Lastschriftmandaten. Ebenfalls angefordert werden alle verfügbaren Informationen über eingehende Überweisungen und Lastschriften aus den vergangenen 13 Monaten.

Daueraufträge und Restguthaben

Die alte Bank muss innerhalb von fünf Geschäftstagen alle angeforderten Informationen liefern. Zugleich darf sie Daueraufträge nicht mehr ausführen und auch Lastschriften nicht mehr akzeptieren. Das Konto wird zu einem vom Kunden gewünschten Termin geschlossen. Restguthaben wird auf das neue Konto überwiesen. Die neue Bank richtet alle Daueraufträge ein und informiert auch Einzahler wie zum Beispiel den Arbeitgeber über die neue Kontoverbindung.

Expertentipp

Beim Kontoumzug sollten Kunden aber besser kleinere Probleme mit einplanen. "Lassen Sie das alte und neue Konto einige Zeit parallel laufen", rät Thomas Mai, Finanzexperte der Verbraucherzentrale. Auf dem neuen Konto sollten am Anfang die Buchungen kontrolliert werden. "So können Sie sicher sein, dass am Ende auch alle Zahlungen erfasst sind und jeder über Ihre neue Kontoverbindung informiert ist." 

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