Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Geld & Vorsorge >

Verbraucher: Trinkwasser erhält gute Noten

Verbraucher  

Trinkwasser erhält gute Noten

24.05.2018, 17:08 Uhr | dpa

Verbraucher: Trinkwasser erhält gute Noten. Das Trinkwasser in Deutschland hat laut Umweltbundesamt eine gute bis sehr gute Qualität.

Das Trinkwasser in Deutschland hat laut Umweltbundesamt eine gute bis sehr gute Qualität. Foto: Lino Mirgeler. (Quelle: dpa)

Dessau-Roßlau (dpa) - Trinkwasser hat in Deutschland nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA) eine gute bis sehr gute Qualität. "Das Trinkwasser in Deutschland kann man ohne Bedenken trinken - insbesondere aus größeren Wasserversorgungen ist es flächendeckend sogar von exzellenter Qualität", sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Auch der Nitratgehalt im Trinkwasser überschreite seit mehreren Jahren nur sehr selten den Grenzwert, heißt es in einem aktuellen Bericht des Bundesamtes für die Jahre 2014 bis 2016.

Weniger als jede Tausendste Trinkwasserprobe aus den größeren Wasserversorgungsanlagen liegt in Deutschland demnach über dem Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter. Im Grundwasser liegt der Nitratgehalt in Deutschland dagegen oft darüber. Zu den größeren Wasserversorgungsanlagen zählen Einrichtungen, die durchschnittlich mehr als 1000 Kubikmeter Wasser am Tag liefern oder mehr als 5000 Menschen versorgen. Rund 88 Prozent der Menschen in Deutschland bekommen ihr Trinkwasser aus einer größeren Wasserversorgung.

Der Gehalt von Nitrat im Trinkwasser wird vor allem deswegen streng kontrolliert, weil hohe Konzentrationen für Säuglinge gefährlich werden können. Das Nitrat kann bei ihnen zu Nitrit umgewandelt werden, was dann letztlich die Sauerstoffaufnahme beeinträchtigen kann.

Die Einhaltung des Grenzwertes im Trinkwasser stellen die Wasserversorger sicher: Wo nötig, vermischen sie zu stark belastetes Grundwasser mit unbelastetem Wasser. Das drückt die Nitratkonzentration. Das UBA weist aber darauf hin, dass das Trinkwasser durch eine aufwendigere Aufbereitung teurer wird. Im Extremfall könne der Preis pro 1000 Liter (entspricht einem Kubikmeter) um rund einen Euro steigen. Ein Zweipersonenhaushalt mit 80 Kubikmeter Wasserverbrauch zahle dann durchschnittlich 140 Euro statt bisher 95 Euro pro Jahr.

Vor zwei Wochen hatte die EU-Kommission in einem Bericht auf die zu hohe Nitratbelastung des Grundwassers in Deutschland hingewiesen. Demnach überschritten im Schnitt 28 Prozent der Messstationen im Zeitraum 2012 bis 2015 den Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Wasser. Nitrat gelangt hauptsächlich über organische Düngemittel aus der Landwirtschaft, etwa Gülle, in das Grundwasser. In Gewässern begünstigen hohe Nitratwerte ein übermäßiges Wachstum von Algen und anderen Pflanzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal