Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Geld & Vorsorge > Sparen & Finanzieren >

Solaranlagen leasen: Vorausschauend denken

Solaranlagen leasen: Vorausschauend denken

06.11.2012, 12:17 Uhr | bp (CF)

Solaranlagen wandeln die Energie des Sonnenlichts je nach Funktionsweise in Wärmeenergie oder elektrische Energie um. Sie können so den Strombedarf eines Haushalts zumindest zum Teil decken und den Besitzer unabhängiger von den Strompreisen der Stromanbieter zu machen. Jedoch ist der Kauf einer solchen Anlage nicht für jeden ohne Weiteres möglich. Lesen Sie, für wen das Leasen einer Solaranlage infrage kommt, wie es funktioniert und welche Vorteile es bieten kann.

Solaranlagen leasen: Für wen es in Betracht kommt

Sonnenenergie steht als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung und ist umweltfreundlicher als die Nutzung von Energie aus fossilen Brennstoffen. Aber nicht nur die Schonung der Umwelt, auch die daraus resultierende Unabhängigkeit von Energieimporten spricht für die verstärkte Nutzung der Sonne als Energielieferant. Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit liefert die Sonne jährlich eine Energiemenge, die den Energiebedarf in Deutschland um etwa das Achtzigfache übersteigt. Mit einer Solaranlage können auch Sie davon profitieren. (Strom sparen im Haushalt: Möglichkeiten und Tipps)

Doch nicht jeder kann sich die Anschaffung einer teuren Solaranlage leisten. Einige Leasinggesellschaften bieten daher das Leasen solcher Anlagen an – jedoch nicht jedem. In der Regel ist das Leasen von Solaranlagen noch Unternehmen, landwirtschaftlichen Betrieben oder Kommunen vorbehalten, da nur sie ausreichend große Solaranlagen leasen können, die sich dann sowohl für den Mieter als auch für den Vermieter rentieren.

So können Sie als Unternehmer eine Solaranlage leasen

Wenn Sie eine ausreichend große Fläche – am besten ein nach Süden ausgerichtetes Schrägdach – zur Verfügung haben, wenden Sie sich an eine oder mehrere Leasinggesellschaften. Lassen Sie sich beraten und holen Sie mehrere Angebote ein. In der Regel können Sie sich als Leasingnehmer die Solaranlage aussuchen. Dabei gilt: Je größer die Anlage, desto mehr lohnt es sich für beide Seiten. Wenn die Leasinggesellschaft Ihre Kreditwürdigkeit, die Größe der gewünschten Solaranlage sowie deren Zertifizierung und Preis überprüft hat, kümmert sie sich in der Regel um die Installation der Anlage auf Ihrem Dach. (Welche Dachform eignet sich für eine Solaranlage?)

Zuhause.de: Montage der Solaranlage - Überwachen Sie die Arbeiten

Während der Laufzeit des Leasingvertrags zahlen Sie eine monatliche Leasingrate an Ihren Leasinggeber und profitieren im Gegenzug von der Nutzung der Solaranlage. Dadurch sparen Sie Energiekosten und machen sich unabhängiger von den Strompreisen der Stromanbieter. Achten Sie jedoch vor Abschluss eines Leasingvertrages, ob sich die Leasinggesellschaft um die Instandhaltung und Wartung der Solaranlage kümmert oder ob Sie diese Verantwortung im Vertrag an Sie abtritt. Nach Ablauf des Vertrags haben Sie dann die Möglichkeit, diesen zu verlängern, die Solaranlage käuflich zu erwerben oder sie an die Leasinggesellschaft zurückzugeben.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal