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Prämiensparen: Eine andere Form des Sparbuchs

Geldanlage  

Prämiensparen: Eine andere Form des Sparbuchs

28.11.2013, 14:27 Uhr | am (CF)

Das Sparbuch gewinnt in wirtschaftlich instabilen Zeiten an Bedeutung. Wer konservativ sparen will, aber dennoch konkurrenzfähige Rendite sucht, zieht dagegen das Prämiensparen in Erwägung.

So funktioniert das Prämiensparen

Das Prämiensparen ist eine besondere Form des klassischen Sparbuchs. Der Zins hängt - wie beispielsweise auch beim Tagesgeld - von der aktuellen Marktsituation ab. Der Anleger muss einen konstanten, vorab festgelegten Beitrag monatlich ansparen, womit das Modell auch dem klassischen Banksparplan sehr ähnlich ist.

Der eigentliche Clou liegt in der namensgebenden Prämie, die von der jährlichen Sparanlage abhängig ist. Diese Prämie steigt Jahr für Jahr bis zu einem Deckelbetrag, der in der Regel bei 50 Prozent des angesparten Betrags liegt. Sofern die Spareinlage ganz oder teilweise vor dem Ablauf gekündigt wird, stellt die Bank die Prämienzahlung ein – in einem solchen Fall bleibt dem Anleger ein klassisches Sparbuch mit einer sehr durchschnittlichen Rendite.

Wann genau die Prämie ausgezahlt wird, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. In der Regel erfolgt im ersten Jahr keine Prämienauszahlung. Erst in den Folgejahren schafft das Kreditinstitut einen Anreiz, der den Sparer bei der Stange halten soll. Mit den Jahren nimmt die Höhe der Prämie zu. Nach zehn Jahren könnte eine Prämie von 25 Prozent, nach 20 Jahren die besagten 50 Prozent winken.

Gesamtrendite lässt sich nur schwer beziffern

Im Vergleich zum Sparbuch oder dem Sparbrief fristet das Prämiensparen nach wie vor ein Nischendasein. Dabei ist das Renditepotenzial durchaus ansehnlich, ohne dass der Anleger dafür ein nennenswertes, zusätzliches Risiko in Kauf nehmen muss. Die Anlage erfolgt genauso wie beim herkömmlichen Sparbuch sehr konservativ und krisensicher. Das Prämiensparen kann genauso wie das Sparbuch auch mit Kleinstbeträgen betrieben werden. Sie werden auf Wunsch monatlich automatisch eingezogen. Ein Wermutstropfen bleibt: Durch die Kombination aus marktabhängigen Zinsen und Prämien lässt sich die langfristige Rendite nur sehr schwer beziffern. 

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