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Bankleitzahlen: So waren und so sind sie erkennbar

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Bankleitzahlen sorgen für die Identifikation des Kreditinstituts

16.04.2014, 13:25 Uhr | rb (TP)

Seit 1970 gibt es in Deutschland Bankleitzahlen. Durch die Internationalisierung verwenden Sie demnächst die IBAN (International Bank Account Number), in der sich die gewohnten Bankleitzahlen wiederfinden. Warum das so ist und wie Sie die Bankleitzahlen richtig lesen, erfahren Sie hier.

Bankleitzahlen sorgen für den ordnungsgemäßen Überweisungsweg

Bankleitzahlen in Deutschland bestehen seit ihrer Einführung 1970 aus acht Ziffern. Dabei werden die ersten vier Ziffern von der Deutschen Bundesbank festgelegt. An diesen vier Ziffern erkennen Sie folgende Einteilung:

  • Ziffer 1 steht für das sogenannte Clearing-Gebiet, in dem sich das Kreditinstitut befindet. Es handelt sich dabei entweder um eines oder mehrere Bundesländer oder – wie in Nordrhein-Westfalen – um Teilgebiete eines Bundeslandes.
  • Die Ziffern zwei und drei bezeichnen die Ortsnummer und den dazu gehörenden Bankbezirk.
  • Mit Ziffer vier wird die Bankengruppe festgelegt, zu der die Bankleitzahl gehört.

In Deutschland finden Sie neun verschiedene Bankgruppen innerhalb der Bankleitzahlen. Die letzten Ziffern legt die jeweilige Bank selbstständig fest.

IBAN ist eine Abkürzung, die Sie sich merken müssen

IBAN bedeutet International Bank Account Number. Durch die Änderung der bisherigen Bankleitzahlen der europäischen Länder in den IBAN-Code sollen Auslands- und Inlandsüberweisungen vereinheitlicht werden. Jedes Land erhält dafür einen sogenannten Ländercode.

So setzen sich Ihre neuen Bankleitzahlen und Kontoinformationen zusammen

Dass es sich um deutsche Bankleitzahlen handelt, erkennen Sie an den Buchstaben DE, die der Ziffernfolge vorangestellt werden. Dahinter steht eine zweistellige Prüfziffer und anschließend folgen die bisherigen Bankleitzahlen. Am Ende des IBAN steht Ihre gewohnte Kontonummer. Ist die Ziffernfolge zu kurz, werden zwischen den Bankleitzahlen und den Kontonummern Nullen eingesetzt.

In Deutschland hat der IBAN-Code immer 22 Stellen. Wenn Sie also bisher Ihre Bankleitzahlen und Kontonummern im Kopf hatten, müssen Sie sich ab sofort auch die Länderkennung und Ihre persönliche Prüfziffer merken, um Überweisungen und Transaktionen rechtsgültig auszuführen.

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