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Scheck einlösen aber richtig: Auf die Scheckart kommt es an


Kontoführung  

Scheck einlösen: Was ist zu beachten?

17.04.2014, 10:12 Uhr | nf (TP)

Schecks sind heute fast schon ein Anachronismus geworden, denn Zahlungen werden fast immer per Überweisung oder Kreditkarte getätigt. Dennoch kann es vorkommen, dass Sie einen Scheck einlösen müssen. Wie es geht und worauf Sie achten müssen, lesen Sie hier.

Einen Scheck einlösen darf nicht jeder

Die größtmögliche Sicherheit bietet der sogenannte Orderscheck: Dabei handelt es sich um einen Verrechnungsscheck, auf dem der Name des Empfängers vermerkt ist (meist in der Formulierung "Mit Order an..."). Nur der namentlich genannte Empfänger darf diesen Scheck einlösen. Haben Sie einen solchen Orderscheck erhalten, gehen Sie damit zu Ihrer Bankfiliale um ihn einzureichen. Die Bank hält spezielle Formulare bereit, die den Überweisungsformularen ähneln. Tragen Sie Ihre Bankverbindung ein und - ganz wichtig - datieren und unterschreiben Sie den Orderscheck selbst auf der Rückseite. So wird garantiert, dass der Scheck von der berechtigten Person eingelöst wurde. Einige Tage nach der Einreichung wird der Betrag dann auf Ihrem Konto gutgeschrieben.

Wenn Sie bei einer Direktbank ohne Filiale einen Scheck einlösen wollen, schauen Sie am besten auf die Website der Bank: Dort finden Sie Formulare zum Download, die Sie ausdrucken und ausfüllen können. Anschließend schicken Sie den Scheck und das ausgefüllte Formular per Post an die Direktbank.

Welche Schecks darf jeder einlösen?

Ist ein Verrechnungsscheck nicht als Orderscheck mit Namen gekennzeichnet, kann er vom Inhaber eingelöst werden. Dies ist die Person, die den Scheck gerade in den Händen hält. Wurde Ihnen beispielsweise die Handtasche mit dem Scheck darin gestohlen oder beim örtlichen Postamt wurde gestohlen, kann der Dieb problemlos den Scheck einlösen und sich den Betrag auf das eigene Konto gutschreiben lassen. Allerdings kann er so auch leicht gefunden werden, sodass das Risiko eher gering ist. Unsicher sind dagegen sogenannte Barschecks, bei denen die Bank des Ausstellers gegen Vorlage des Schecks Bargeld auszahlt. So kann jeder den Scheck einlösen und mit dem Bargeld spurlos verschwinden. Barschecks sind also nicht zu empfehlen.

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