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Wertstellung: Bankbegriffe richtig verstehen


Fachwissen  

Wertstellung und Buchungstag - das sind die Unterschiede

17.04.2014, 10:36 Uhr | rb (TP)

Der Begriff Wertstellung ist gelegentlich auf Ihren Kontoauszügen zu finden. Er kann datumsmäßig durchaus vom Buchungstag abweichen. Damit Sie nicht unwissend Ihr Konto überziehen, erklären wir Ihnen hier die Unterschiede zwischen beiden Vorgängen.

Die Wertstellung ist für Sie wichtiger als der Buchungstag

Die auf Ihrem Kontoauszug als Buchung dargestellte Kontobewegung ist eine reine Information darüber, was sich auf Ihrem Konto bewegt. Die Wertstellung – auch Valuta genannt – zeigt, wann Zahlungseingänge und Abbuchungen tatsächlich wertmäßig erfolgen. Es kann vorkommen, dass die Buchung bereits angezeigt wird, die Wertstellung aber erst später erfolgt.

Andersherum kann eine bevorstehende Wertstellung schon auf Ihrem Kontoauszug auftauchen, obwohl die Buchung erst einige Tage später erfolgt.

Unterschied von Buchung und Wertstellung

Als Buchungstag bezeichnet man im Bankwesen den Zeitpunkt, an dem ein Zahlungsvorgang zum ersten Mal im System der Bank erfasst wird und bearbeitet werden kann. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass das Geld bereits verfügbar oder schon überwiesen ist. Erst mit der Wertstellung erfolgt die tatsächliche wertmäßige Kontobewegung. Häufig passieren die beiden Vorgänge am selben Tag.

Unterschiede zwischen Buchung und Wertstellung entstehen häufig bei

  • Scheckeinreichungen
  • Einzugsermächtigungen
  • Daueraufträgen.

Auf die Wertstellung achten

Wenn Sie einen Scheck zur Gutschrift auf Ihrem Girokonto einreichen, wird er in der Regel am selben Tag gebucht und Ihr Habensaldo erhöht sich um den Scheckbetrag. Verfügen können Sie darüber aber erst, wenn der Scheck vom ausstellenden Institut eingelöst wurde. Dieser Vorgang ist die Wertstellung. Ab dem Datum der Wertstellung werden Beträge auf Ihrem Konto zinswirksam verbucht. Wenn Ihre Bank Ihnen Guthabenzinsen auf Ihr Girokonto zahlt, beginnt die Zinszahlung nicht mit dem Tag der Scheckeinreichung, sondern erst mit dessen Wertstellung. Bei Einzugsermächtigungen oder Daueraufträgen, deren Wertstellung vor dem Buchungstag liegen, würden hier – falls dadurch Ihr Konto überzogen wird – nun Überziehungszinsen anfallen.

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