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Das Kassenbuch als Teil der Buchführung

Finanzbuchhaltung  

Im Kassenbuch werden Bargeschäfte des Unternehmens erfasst

16.04.2014, 12:23 Uhr | rb (TP)

Im Kassenbuch erkennen Sie auf einen Blick, wie viel Bargeld sich in der Geschäftskasse befindet. Das Kassenbuch selbst wird in der Finanzbuchhaltung als ein Nebenbuch der sogenannten italienischen Buchführung bezeichnet. Lesen Sie hier alle wissenswerten Infos zum Thema Kassenbuch.

Rechtsgrundlage für ein Kassenbuch

Die Rechtsgrundlagen, die für das Kassenbuch gelten, sind im Umsatzsteuergesetz (§ 22) und in der Abgabenordnung (§ 146) nachzulesen. Grundsätzlich ist jeder einzelne Umsatz aufzuzeichnen. Sie sind nur von der Verpflichtung, ein Kassenbuch zu führen, befreit, wenn Sie Ihren Gewinn nach dem Einkommensteuergesetz (§ 4 Absatz 3) ermitteln.

Diese Informationen enthält das Kassenbuch

Das Kassenbuch beziehungsweise sein Saldo wird bei der Geschäftsbilanz im Umlaufvermögen als Aktivposten geführt. Da es sich hier um eine sogenannte Bargeldkasse handelt, ist ein Negativsaldo nicht möglich. Im Einzelnen enthält das korrekt geführte Kassenbuch folgende Informationen:

  • das Belegdatum
  • eine fortlaufende Nummer, damit der Beleg jederzeit dem jeweiligen Geschäftsfall zuzuordnen ist. Belege für das Kassenbuch unterliegen der Aufbewahrungspflicht
  • der Buchungstext als Erklärung des Geschäftsfalls
  • der entsprechende Umsatzsteuersatz für das jeweilige Geschäft
  • Betrag und Währung sowohl für Einnahmen als auch für Ausgaben
  • die Vorsteuer und die Umsatzsteuer als ausgewiesener Betrag
  • der Saldo, der den jeweils aktuellen Kassenbestand anzeigt.

Der Kassenbericht ist ein Teil des Kassenbuchs

Das Kassenbuch besteht aus Kassenberichten, die für jeden Tag gesondert die jeweiligen Geschäftsfälle dokumentieren. Jeden Kassenbericht im Kassenbuch versehen Sie mit einem Datum. Es ist wichtig, jeden Tag einen Kassenbericht zu erstellen und einen Saldovortrag auf den nächsten Tag zu generieren.

Wenn in Ihrem Unternehmen mehrere Kassen geführt werden, übernehmen Sie die Ergebnisse der Nebenkassen in den täglichen Kassenbericht. Für jedes Geschäftsjahr legen Sie ein eigenes Kassenbuch an. Beachten Sie, dass das Kassenbuch nicht in einer veränderbaren Form (zum Beispiel Excel-Tabellen) geführt werden darf. Außerdem unterliegen sowohl das Kassenbuch als auch die Einzelbelege der Aufbewahrungsfrist. Führen Sie Ihr Kassenbuch fehlerhaft und nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechend, kann das Finanzamt nach der Abgabenordnung (§ 162) eine Hinzuschätzung vornehmen.

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