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Bei welchen Unternehmen genügt eine einfache Buchführung?


Kontoführung  

Einfache Buchführung: Wer darf seinen Gewinn durch eine einfache Buchführung ermitteln?

16.04.2014, 13:55 Uhr | kd (TP)

Es gibt eine einfache und eine doppelte Buchführung. Mit der Wahl der richtigen Buchhaltung können Geschäftsprozesse deutlich einfacher gestaltet werden. Doch wann ist eine einfache Buchführung sinnvoll und wann sollte die doppelte Buchhaltung verwendet werden?

Einfache Buchführung nur ohne Eintrag in das Handelsregister

Manche Unternehmen sind zur doppelten Buchführung verpflichtet. Dies trifft auf alle Kapitalgesellschaften sowie auf Kaufleute zu. Nichtkaufleute können ihren Gewinn mithilfe der einfachen Buchführung ermitteln. Die Abgrenzung zwischen Kaufleuten und Nichtkaufleuten geschieht über die Eintragung in das Handelsregister.

Schwierig ist die Unterscheidung vor allem bei Einzelunternehmern, die in bestimmten Fällen zur Eintragung in das Handelsregister verpflichtet sind. Der Gesetzgeber schreibt hierfür allerdings keine genauen Bedingungen vor. Die Entscheidung trifft daher meist der Einzelunternehmer selbst, da er hieraus eventuell Vorteile zieht. Ist er eingetragen, firmiert er unter seinem Namen mit der Endung e. K. und kann zur Gewinnermittlung nicht die einfache Buchführung verwenden.

Freiberufler können ihren Gewinn immer durch einfache Buchführung ermitteln

Wer Freiberufler ist, der kann seinen Gewinn stets durch einfache Buchführung ermitteln. Als Freiberufler gelten entweder Personen eines Berufszweiges, der ein Studium verlangt sowie kreativ oder publizistisch Tätige.

Sie haben die Möglichkeit, ihren Gewinn durch eine einfache Buchführung zu ermitteln. Dies geschieht durch die sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Hierbei werden die Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt. Die Differenz ist der Gewinn beziehungsweise der Verlust.

Bei der einfachen Buchführung gilt das Zuflussprinzip

Bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung gilt das Zuflussprinzip. Einnahmen und Ausgaben werden dann in die Buchhaltung aufgenommen, wenn sie dem Konto gutgeschrieben beziehungsweise vom Konto abgebucht werden.

Mit einer späteren Rechnungsstellung können Einnahmen somit auch in das nächste Geschäftsjahr verschoben werden. Bei der einfachen Buchführung entfällt die Bilanzierungspflicht. Ebenfalls nicht durchgeführt werden muss eine Inventur.

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