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"Finanztest": Bei Gebühren von über 60 Euro Girokonto wechseln


Gratiskonten nur noch selten zu finden  

"Finanztest": Bei Kosten von mehr als 60 Euro im Jahr Girokonto wechseln

07.09.2018, 17:24 Uhr | dpa, AFP

"Finanztest": Bei Gebühren von über 60 Euro Girokonto wechseln. Das Logo EC Electronoc Cash Geldautomat ist an einem Gebäude in Köln zu sehen (Quelle: imago images/Manngold)

Girokonto: Das Geldabheben an bankfremden Geldautomaten kann bei einigen Konten bis zu sechs Euro kosten. (Symbolbild) (Quelle: Manngold/imago images)

Girokonten sind für Verbraucher häufig mit Gebühren verbunden. Bei einem Test von 270 Girokontomodellen fanden sich lediglich 23 Konten, die für Kunden ohne Wenn und Aber kostenlos sind, wie die Zeitschrift "Finanztest" mitteilt. Bei Gebühren über 60 Euro jährlich sollten Verbraucher das Konto wechseln, raten die Experten.

Insgesamt nahmen die Tester von Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe ("Finanztest"-Ausgabe 9/2018) 270 Kontomodelle von 119 Banken unter die Lupe. Neben den 23 Girokonten, die ohne Bedingungen gratis sind, fanden sie dabei auch Pakete aus Gratiskonto und Kreditkarte ohne Jahresgebühr. Wer ein höheres Gehalt oder einen monatlichen Geldeingang von oft 1.000 Euro und mehr vorweisen kann, hat noch mehr kostenlose Girokonten zur Auswahl. Weitere knapp 70 Girokonten sind laut "Finanztest" günstig. Sparen können Kunden vor allem, wenn sie ihr Konto online führen.

Jeder Service kostet Geld

Neben der Jahresgebühr lohnt es sich den Testern zufolge, auf weitere Kosten zu achten. So werden für eine Überweisung mit Beleg bei vielen Anbietern zwischen 0,20 und 4,90 Euro fällig. Das Abheben an einem Automaten, der nicht zur Bankengruppe gehört, kostet bis zu 5,95 Euro.

Sogar für das Verschicken einer SMS-TAN berechnen einige Anbieter bis zu zehn Cent. Und auch der Telefonservice kann bis zu drei Euro betragen, selbst wenn der Service per Sprachcomputer abgewickelt wird.

Große Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr habe es bei den Angeboten der Banken nicht gegeben. Wer ein teures Girokonto hat, kann zunächst bei der eigenen Bank nach einem günstigeren Modell fragen – und sonst den Anbieter wechseln.


Quellen:
dpa, afp
"Finanztest"-Ausgabe 9/2018


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