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Abgeltungssteuer umgehen - Tipps zum Steuersparen


Lebensversicherung  

Abgeltungssteuer umgehen: Tipps zum Steuersparen

13.02.2012, 15:11 Uhr | jh (CF)

Wer seinen Anlagenmix überdenkt und auch alternative Investmentmodelle wie fondsgebundene Lebensversicherungen in Erwägung zieht, kann die Abgeltungssteuer umgehen und seine Zinserträge vor dem Fiskus bewahren – und das vollkommen legal.

Abgeltungsteuer umgehen mit fondsgebundener Lebensversicherung

Seit der Einführung der Abgeltungsteuer im Jahr 2009 langt der Staat bei allen Kapitalerträgen pauschal mit 25 Prozent zu. Die Entrichtung erfolgt direkt an der Quelle, daher auch der Begriff „Quellensteuer“. Zur Bemessungsgrundlage gehören Dividenden jeder Art, Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren sowie so ziemlich alle Formen von Zinsen. Wer auf diesem Weg Kapitalerträge erwirtschaftet, hat zunächst kaum Möglichkeiten, der Abgeltungssteuer im Rahmen des Gesetzes ein Schnippchen zu schlagen.

Interessant wird es bei alternativen Anlageformen wie beispielsweise einer fondsgebundenen Lebensversicherung: Erträge und Ausschüttungen müssen hier erst am Laufzeitende versteuert werden. Zu diesem Zeitpunkt – normalerweise im Rentenalter – befindet sich der Steuerpflichtige in einer anderen Lebenssituation und sieht in der Regel auch einer anderen prozentualen Steuerbelastung entgegen. Davon abgesehen wird die Steuer lediglich auf den halben Betrag der Erträge angesetzt.

Riester-Modell eröffnet Steuerersparnis während der Laufzeit

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie auch mit anderen Vorsorgemodellen die Abgeltungssteuer umgehen: Lebensversicherungen und Rentenversicherungen sind beispielsweise nicht betroffen, sofern sie den Anforderungen des Riester-Programms entsprechen und frühestens ab dem 60. Lebensjahr zur Auszahlung gebracht werden. Wer sich für diesen Weg entscheidet, kann die jährlich gezahlten Prämien bis dahin in einem gestuften Modell als Sonderausgabe steuermindernd geltend machen. Auch mit Dachfonds lässt sich die Abgeltungssteuer umgehen. Beachten Sie jedoch, dass dies lediglich die tatsächlich erzielten Kursgewinne, und nicht die unterwegs ausgezahlten Zinserträge und Dividenden betrifft.

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