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Burger King erwägt Übernahme von Donut-Kette Tim Hortons

Fast-Food-Riese  

Burger King: Mega-Deal und Steuerflucht nach Kanada

26.08.2014, 16:14 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Burger King erwägt Übernahme von Donut-Kette Tim Hortons. Die amerikanische Fast-Food-Kette Burger King hat seinen Sitzt bisher in Miami, Florida (Quelle: dpa)

Die amerikanische Fast-Food-Kette Burger King hat seinen Sitzt bisher in Miami, Florida (Quelle: dpa)

Burger King erwägt offenbar eine Übernahme der Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons. So könnte der amerikanische Fast-Food-Riese seinen Firmensitz nach Kanada verlegen und dadurch kräftig Steuern sparen, meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ).

Die Unternehmen würden es gemeinsam auf einen Marktwert von 18 Milliarden Dollar (13,6 Milliarden Euro) bringen, schreibt das "Wall Street Journal".

Niedrigere Unternehmenssteuern

Davon entfallen etwa 8,4 Milliarden Dollar auf Tim Hortons. Laut einer der zitierten Quellen könnte ein Deal rasch beschlossen werden.

Burger King ist nach McDonald's die zweitgrößte Hamburgerkette der Welt. Der Konzern eröffnete seine erste Filiale 1954 in Miami und betreibt in fast 100 Ländern mehr als 13.000 Restaurants. Zum Filialnetz von Tim Hortons aus Oakville in der Provinz Ontario gehören über 3500 Geschäfte in Kanada und rund 850 in den USA. Die Expansion in den USA kam bisher wegen der Konkurrenz von McDonald's und Starbucks nur langsam voran.

Kanada und auch Europa machen den USA als Unternehmensstandort zunehmend Konkurrenz. Der Grund: Die vergleichsweise niedrigen Steuern mit maximal 26,3 Prozent, während die USA 39,1 Prozent fordern.

Chiquita und Pfizer mit Übernahmen gescheitert

Nicht geklappt hatte kürzlich die Übernahme und somit der Umzug des Bananenriesen Chiquita nach Irland. Auch auf der grünen Insel kassiert der Fiskus viel weniger von Unternehmen als in den USA. Deshalb schlucken US-Konzerne gerne auch irische Firmen und verlagern dann ihren Sitz dorthin.

Viagra-Hersteller Pfizer bot für seinen britischen Rivalen AstraZeneca Milliarden. Doch die Briten lehnten ab und Pfizer konnte seinen Sitz nicht verlegen.

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