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"Hoeneß spielt in einer ganz anderen Liga"

Von t-online
Aktualisiert am 27.08.2014Lesedauer: 2 Min.
Alice Schwarzer sprach bei Maischberger erstmals ĂŒber die Folgen ihrer Steuerhinterziehung.
Alice Schwarzer sprach bei Maischberger erstmals ĂŒber die Folgen ihrer Steuerhinterziehung. (Quelle: imago/Galluschka)
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Gestern Abend war Alice Schwarzer unter den GÀsten der ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger". Eigentliches Thema war die aktuelle Bedrohung durch die Terrorgruppe IS. Gleich zu Beginn rÀumte Gastgeberin Sandra Maischberger der Herausgeberin der Zeitschrift "Emma" jedoch volle 15 Minuten ein, um sich in eigener Sache zu erklÀren.

Vor sieben Monaten war der Steuerskandal um die 71-JĂ€hrige bekannt geworden. Es war Schwarzers erster TV-Auftritt seit der Selbstanzeige. Mit Hoeneß wolle sie nicht verglichen werden, stellte die 71-JĂ€hrige im GesprĂ€ch klar.

Schwarzer Ă€ußerte sich zunĂ€chst recht offen ĂŒber ihr Vergehen, ĂŒber Jahre hinweg Geld in der Schweiz angelegt zu haben, ohne das Finanzamt zu informieren. Die Buße folgte sogleich: "Dass ich das bedaure ist klar. Ich kann nur jedem Menschen raten, seine Steuern ordentlich zu zahlen", gab die Feministin den ARD-Zuschauern zugleich noch als guten Rat mit auf den Weg.

"Ich bereue, bereue sehr"

Sie habe sich in den 80er Jahren das Konto in der Schweiz eingerichtet und das "dann einfach treiben lassen", versuchte Schwarzer sich zu rechtfertigen. Auf die Nachfrage von Maischberger, wie es denn schließlich zur Selbstanzeige gekommen sei, ob aus Angst oder schlechtem Gewissen, rĂ€ume die 71-JĂ€hrige ein: "In Wahrheit wohl eine Mischung. Es war klar, dass das nicht haltbar ist. Ich war besorgt, was die Konsequenz sein könnte." Zum Schluss schob sie noch mal hinterher: "Ich bereue, bereue sehr".

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"Hoeneß tut mir leid"

Gastgeberin Maischberger zog im GesprĂ€ch auch Parallelen zum Fall Uli Hoeneß. Der ehemalige Bayern-Boss sitzt seit Juni wegen Steuerhinterziehung in der JVA Landsberg ein. Von einem Vergleich wollte Schwarzer jedoch nichts wissen: "Der spielt in einer ganz anderen Liga, da geht es um 28 Millionen Euro Steuerschulden.“ Sie selbst schulde dem Finanzamt noch 86.000 Euro.

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Hoeneß tue ihr aber "irgendwie leid". "Wenn jemand weiß wie das ist, so vorgefĂŒhrt zu werden, dann bin ich es jetzt".

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  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
ARDSandra MaischbergerSchweizSteuerhinterziehungUli Hoeneß

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