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NRW: Gekaufte Datensätze sollen 600 Millionen Euro einbringen


Wertvolle Informationen  

Gekaufte Steuerdaten sollen 600 Millionen Euro einbringen

02.11.2015, 10:13 Uhr | t-online.de

NRW: Gekaufte Datensätze sollen 600 Millionen Euro einbringen. Steuerfahnder hegen große Hoffnungen, dass die angekauften Daten Hunderte Millionen Euro in die Kassen spülen.  (Quelle: dpa)

Steuerfahnder hegen große Hoffnungen, dass die angekauften Daten Hunderte Millionen Euro in die Kassen spülen. (Quelle: dpa)

Fahnder in Nordrhein-Westfalen haben erneut im großen Stil Steuer-Datensätze gekauft. Einem "Handelsblatt"-Bericht zufolge könnten die darin enthaltenen Informationen zu Steuernachforderungen in Höhe von rund 600 Millionen Euro führen.

Beteiligte hätten berichtet, der Datenträger enthalte Tausende, sehr vielversprechende Informationen zu sogenannten Cum-Ex-Geschäften. Bei Cum-Ex-Geschäften geht es um den schnellen Kauf und Verkauf von Aktien. Mithilfe dieser hochkomplexen Geschäfte können sich Banken und Finanzdienstleister ungerechtfertigt Kapitalertragsteuer erstatten lassen.

Bislang teuerster Daten-Ankauf

Nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" war die Anschaffung der Steuerdaten mit einem Preis von fünf Millionen Euro der bislang teuerste Kauf eines Datensatzes. Insgesamt gehe es dabei um ein Handelsvolumen von rund 70 Milliarden Euro, bei dem der Staat um Kapitalertragsteuer betrogen worden sei.

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