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Wladimir Putin: Entschuldigung bei "Süddeutscher Zeitung"


Nach abstrusen Vorwürfen  

Putin entschuldigt sich bei der "Süddeutschen Zeitung"

15.04.2016, 15:44 Uhr | dpa

Wladimir Putin: Entschuldigung bei "Süddeutscher Zeitung". Gibt seinen Fehler zu: Russlands Präsident Wladimir Putin. (Quelle: dpa)

Gibt seinen Fehler zu: Russlands Präsident Wladimir Putin. (Quelle: dpa)

Der Kreml hat sich für falsche Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu den Eigentümern der "Süddeutschen Zeitung" entschuldigt.

Sprecher Dmitri Peskow sagte, es sei seine Schuld gewesen, beziehungsweise derjenigen, die dem Präsidenten Informationen für seinen jährlichen "Direkten Draht" mit der Bevölkerung zugeliefert hätten. "Wir entschuldigen uns bei dem Verlag", sagte Peskow der Agentur Interfax zufolge.

Bei der Veranstaltung hatte Putin der "Süddeutschen Zeitung" vorgeworfen, dass die Enthüllungen in den "Panama Papers" aus den USA gesteuert seien. Er sagte, die Zeitung gehöre über eine Holding der US-Investmentbank Goldman Sachs.

Kreml spricht von "ungeprüften Informationen" 

Das Traditionsblatt aus München widersprach. "Die Süddeutsche Zeitung gehört weder direkt noch indirekt zu Goldman Sachs", sagte Geschäftsführer Stefan Hilscher. Die Zeitung sei eine 100-prozentige Tochter des Süddeutschen Verlags, der mehrheitlich zur Südwestdeutschen Medienholding gehöre.

"Es gab dort tatsächlich ungeprüfte Informationen. Wir haben sie nicht noch einmal überprüft, sondern das dem Präsidenten zu den Eigentümern der 'Süddeutschen Zeitung' vorgelegt", erläuterte Peskow, wie es zu dem Fehler kommen konnte.

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