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"Steuerzahler-Gedenktag": Ab dem 18. Juli um 4:40 Uhr arbeiten Sie nicht mehr für die Staatskasse

"Steuerzahler-Gedenktag"  

Ab heute arbeiten Sie nicht mehr für die Staatskasse

18.07.2018, 11:32 Uhr | dpa, AFP

"Steuerzahler-Gedenktag": Ab dem 18. Juli um 4:40 Uhr arbeiten Sie nicht mehr für die Staatskasse. Briefkasten vom Finanzamt (Quelle: dpa/Armin Weigel)

Lohnabgaben: Dem Steuerzahlerbund zufolge liegt die "Einkommensbelastungsquote" in diesem Jahr bei 54,3 Prozent – höher als jemals zuvor. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Seit heute 4.40 Uhr arbeiten Bürger und Betriebe für sich selbst anstatt für die Staatskasse. Das bislang seit Jahresbeginn erwirtschaftete Einkommen mussten sie nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler an den Staat abführen. 

Die Deutschen haben in diesem Jahr nach Berechnungen des Steuerzahlerbundes wieder mehr als sechs Monate für die Staatskasse gearbeitet. Erst ab heute fließen – rein rechnerisch – die Einkünfte von Bürgern und Betrieben ins eigene Portemonnaie. Das teilt der Verband mit. Die "Einkommensbelastungsquote" liege in diesem Jahr bei 54,3 Prozent – höher als je zuvor, beklagte der Steuerzahlerbund. "Von jedem verdienten Euro bleiben also nur 45,7 Cent zur freien Verfügung."




Der bei Ökonomen umstrittene "Steuerzahler-Gedenktag", der in diesem Jahr auf den 18. Juli fällt, ist ein jährlich wiederkehrendes Rechenexempel. Es zeigt an, wie viel der Staat vom Bruttoeinkommen über Steuern und Sozialabgaben einbehält. Doch was geschieht mit dem Geld der Steuerzahler? Aktuell treibe die gute Lohnentwicklung die Menschen in immer höhere Steuersätze, heißt in der Mitteilung des Verbandes.

Entlastung der Steuerzahler gefordert

Die FDP mahnte deshalb eine steuerliche Entlastung der Mittelschicht an. Angesichts der "gigantischen Steuereinnahmen" sei es eine Dreistigkeit, dass der Staat den Bürgern mehr als die Hälfte ihrer eigenen Leistung abnehme, kritisiert FDP-Fraktionsvize Christian Dürr. Er fordert "die vollständige Abschaffung des Solis, die Beseitigung der kalten Progression und des Mittelstandsbauchs".

Verwendete Quellen:
  • dpa,afp

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