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Hohe Tagesgeldzinsen aus dem Ausland

Tagesgeld  

Hohe Tagesgeldzinsen aus dem Ausland

06.06.2008, 20:27 Uhr | dpa-TMN / t-online.de, t-online.de

Hohe Tagesgeldzinsen aus dem Ausland (Foto: imago)Hohe Tagesgeldzinsen aus dem Ausland (Foto: imago) In Zeiten unsicherer Börsen erfreuen sich Tagesgeldkonten zunehmender Beliebtheit. Immer mehr ausländische Anbieter drängen derzeit mit attraktiven Angeboten auf den Markt. Zwar gilt für diese Banken nicht der umfassende Einlagensicherungsschutz, wie bei deutschen Banken, aber bis zu einer gewissen Summe ist das Geld bei den meisten Instituten sicher. Allerdings sollten die Verbraucher genau hinsehen. Manche Tagesgeld-Offerten entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Lockvogel-Angebote.

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Viele Angebote sichern bis zu 20.000 Euro

"Bis zu einer Anlagesumme von 20.000 Euro muss man keine Angst haben", sagt Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH. Bei fast allen ausländischen Tagesgeldangeboten seien die Kundengelder bis zu diesem Betrag gesichert. "Bei Verheirateten gilt diese Summe jeweils für beide Ehepartner - da sind wir dann schon bei insgesamt 40 000 Euro.

Garantie durch EU-Richtlinie

Für Deutschland und andere Staaten der europäischen Union greift dabei eine EU-Richtlinie, die eine Einlagensicherung von 90 Prozent des angelegten Geldes bis zu einer maximalen Höhe von 20 000 Euro garantiert. Die meisten Länder haben aber sogar eine Sicherung von 100 Prozent bis 20 000 Euro oder mehr eingeführt.

Deutsche Privatbanken bieten eigenen Sicherungsfonds

Zusätzlich zur EU-weiten Garantie sind Tagesgeldkonten bei deutschen Privatbanken durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert, der eine Entschädigung in praktisch unbegrenzter Höhe garantiert. Sparkassen und Genossenschaftsbanken springen über die Institutshaftung für in Schieflage geratene Mitglieder des jeweiligen Verbundes ein.

Anleger sollten sich im Internet informieren

Trotz der Garantien sollten sich die Anleger aber in jedem Fall informieren, bis zu welcher Höhe das angelegte Geld gesichert ist. "Meist informieren die Anbieter auf ihren Internetseiten über die Einlagensicherung. Das sollte man sich genau durchlesen, bevor man sein Geld dort anlegt", rät Thomas Bieler, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

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Vorsicht bei Angeboten von Banken außerhalb der EU

Ist nicht die gesamte Anlagesumme gesichert, sollte man lieber ein anderes Angebot mit möglicherweise etwas niedrigerem Zinssatz wählen, rät Herbst: "Da sollte nicht die Gier über die Sicherheit siegen." Das gilt insbesondere für ausländische Banken außerhalb der Europäischen Union, die nicht der europäischen gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen.

Manche Zinssätze gelten nur bis zu einer bestimmten Höhe

Neben der Einlagensicherung sollten Tagesgeld-Kunden auch darauf achten, dass es sich nicht um ein Lockvogel-Angebot handelt. "Viele Anbieter betreiben sehr aggressive Kundenwerbung. Oft gilt der versprochene hohe Zinssatz nur für eine bestimmte Höhe oder nur für Neukunden", sagt Peter Lischke von der Verbraucherzentrale Berlin.

Anleger müssen flexibel sein

Bei einigen Angeboten sinkt der Zinssatz nach einem bestimmten Zeitraum auf ein deutlich niedrigeres Niveau. In diesem Fall müssen die Kunden auf höherwertige Angebote umsatteln, was von den Anlegern Flexibilität verlangt. "Wer immer die besten Konditionen haben will, wird häufig ein neues Konto eröffnen müssen", sagte Thomas Bieler

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