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Geldanlage: Sparbuch laut Umfrage deutlich beliebter als Aktien

Umfrage  

Sparbuch schlägt Aktie

18.02.2010, 12:42 Uhr | dpa-AFX, dpa tmn, dpa-tmn, dpa-AFX, t-online.de

Sparbücher und Geldkonten sind bei den Deutschen sehr beliebt (Foto: imago)Sparbücher und Geldkonten sind bei den Deutschen sehr beliebt (Foto: imago) In Bayern besitzen einer Umfrage zufolge nur drei Prozent der Menschen Aktien. Die meisten entscheiden sich bei der Geldanlage lieber für das Sparbuch oder andere Geldkonten, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken ergab.


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Sparkonten, Immobilien oder Versicherungen

44 Prozent haben ihr Geld demnach auf Sparbüchern, Geldmarkt-, Tagesgeld-, oder Festgeldkonten angelegt. Jeder vierte setzt bei der Geldanlage auf Immobilien oder auf kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen.



Sparzinsen weiter niedrig

Geld auf Sparkonten wirft dabei weiterhin relativ wenig ab. Mit einen der höchsten Zinssätze bietet im Moment die ING-Diba mit 2,5 Prozent an, das aber nur für frisch eingezahltes Geld und befristet bis zum 25. September. Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt sagte: "Solange es keine Leitzinserhöhung gibt, ist keine flächendeckende Zinssteigerung zu erwarten." Das ING-Angebot werde "keine großen Nachahmer" finden. Für zwölfmonatiges Festgeld gibt es im Durchschnitt zurzeit 1,5 Prozent.

Weniger als die Hälfte spart regelmäßig

Viele Menschen haben der Umfrage zufolge aber gar nicht die Möglichkeit, Geld zur Seite zu legen. Bei den jungen Menschen zwischen 18 und 34 Jahren sieht mehr als die Hälfte keinen Spielraum für die private Vorsorge. Quer durch alle Altersgruppen sparen nur 42 Prozent regelmäßig, weitere 37 Prozent legen nur bei Gelegenheit Geld zurück. Mehr als 400 Euro pro Monat kann aber kaum jemand entbehren: Nur fünf Prozent sparen pro Jahr 5000 Euro oder mehr. Für die Studie wurden im Mai rund 1800 Menschen in Bayern befragt.

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