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Viele Bürger haben zu wenig auf der hohen Kante

Studie  

Viele Bürger haben zu wenig auf der hohen Kante

18.02.2010, 13:53 Uhr | dpa / bab, dpa-tmn, t-online.de

Nur wenige Bundesbürger haben Geld zurückgelegt (Foto: imago) (Quelle: imago images)Nur wenige Bundesbürger haben Geld zurückgelegt (Quelle: imago images) Zu wenig auf der hohen Kante: Auf eine plötzliche finanzielle Notlage ist die Mehrheit der Bürger denkbar schlecht vorbereitet. Bei einer Umfrage des Marktforschungsinstitut TNS gaben 54 Prozent an, eine Summe von 1500 Euro für eine unerwartete Ausgabe nicht innerhalb eines Monats aufbringen zu können.


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Große Mehrheit gibt sich sorglos

Die überwiegende Mehrheit der Befragten (57%) geht allerdings auch nicht davon aus, dass ein solcher Fall überhaupt in den nächsten vier Wochen eintreten könnte. Lediglich sieben Prozent rechnen ernsthaft mit einem finanziellen Notfall in kürzester Zeit. Die Studie in mehreren Ländern wurde von TNS in Kooperation mit US-Forschern entwickelt. In Deutschland wurden dafür im Juni 2009 mehr als 1100 Menschen online befragt.



Jeder zehnte würde Zweitjob annehmen

Sollte der Notfall wirklich eintreten, wäre ein Rückgriff auf die eigenen Ersparnisse für 52 Prozent die erste Wahl. 32 Prozent würden in der Familie und elf Prozent im Freundeskreis um finanzielle Unterstützung bitten. Wertgegenstände aus dem eigenen Besitz zu verkaufen, käme für elf Prozent für den "Notgroschen" in Betracht, solange es nicht das Eigenheim oder die Eigentumswohnung betrifft. Immerhin 14 Prozent würden ihren Arbeitgeber ersuchen, um Überstunden machen zu können, oder sogar eine zweite Stelle annehmen.

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Mittlere Jahrgänge am schlechtesten aufgestellt

Die Befragung ergab außerdem, dass 25 Prozent der Verdiener mit einem Jahresnettoeinkommen von mehr als 60.000 Euro nicht glaubt, die 1500 Euro aufbringen zu können. Vor allem die mittleren Altersjahrgänge zwischen 25 und 45 Jahren sind sich sicher oder vermuten stark, auf soviel Geld im Ernstfall nicht kurzfristig zurückgreifen zu können. Das Ergebnis überrascht, steigt die Sparquote in Deutschland doch seit Jahren wieder an.



Sparquote auf hohem Niveau

Laut den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts lag die Sparquote aller privaten Haushalte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 bei 11,2 Prozent des verfügbaren Einkommens. Je Einwohner wurden also durchschnittlich 180 Euro monatlich zur Seite gelegt. Für die privaten Haushalte zusammen ergibt sich in der ersten Jahreshälfte eine Summe von 89 Milliarden Euro. Im Jahr 2008 betrug die Gesamtsumme 178,5, die Quote lag ebenfalls bei 11,2 Prozent – der höchste Wert seit 1995.

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