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Geldanlage: Sparbuch bleibt bei Bundesbürgern beliebt

Geldanlage  

Sparbuch bleibt bei Bundesbürgern beliebt

23.06.2010, 11:10 Uhr | jdc mit apn, dapd

Geldanlage: Sparbuch bleibt bei Bundesbürgern beliebt. Das Sparbuch - ein Klassiker der Geldanlage (Foto: imago)

Das Sparbuch - ein Klassiker der Geldanlage (Foto: imago)

Seit der Finanzkrise legen die Bundesbürger ihr Geld einer Umfrage zufolge vorsichtiger an. Derzeit halten nur noch 26,8 Prozent der Anleger Wertpapiere, wie aus der Mitte Juni veröffentlichten Umfrage "IM Privatkundenstudie 2010" der Unternehmensberatung Investors Marketing hervorgeht. 2008 waren es noch 35,6 Prozent. Dagegen bevorzugen Privatkunden vermehrt sichere Anlagen wie das Tagesgeld: 2008 hatten nur 33,3 Prozent der Anleger angegeben, Tagesgeld zu nutzen. Laut der aktuellen Umfrage, bei der über 1000 Finanzentscheider befragt wurden, sind es nun 42,2 Prozent. Weiter gefragt ist auch der Klassiker: Ein Sparbuch oder Sparkonto haben derzeit 59,4 Prozent der Bundesbürger. Vor zwei Jahren waren es 58,3 Prozent.

Zudem müssen Banken in Zukunft um ihre Stammkundschaft bangen: Wie aus der Studie weiter hervorgeht, planen derzeit vier Millionen Kunden, in den nächsten zwei Jahren ihre Hausbankverbindung zu wechseln. Das seien angesichts von 49 Millionen Privatkunden in Deutschland mit eigenem Konto zwar nicht dramatisch viel, erklärte der Vorstandschef von Investors Marketing, Oliver Mihm. Doch handele es sich bei den wechselbereiten Kunden vornehmlich um überdurchschnittlich Vermögende.

Anteil der Hausbankkunden teilweise schon unter 50 Prozent

Gleichzeitig sind der Umfrage zufolge immer weniger Bankverbindungen auch Hausbankverbindungen. Bei einigen Banken liege der Anteil der Hausbankkunden schon unter 50 Prozent. In der Folge sei die Hausbank auch nicht mehr automatisch erste Wahl bei Produktabschlüssen: So gingen bei einem neuen Girokonto nur noch knapp 33 Prozent der Kunden automatisch zu ihrer Hausbank. 2008 seien es noch 48 Prozent gewesen, hieß es in der Studie weiter. Auch der Wettbewerb zwischen den Banken wird schärfer: Zwar hat sich laut der Umfrage die Zahl der kostenlosen Girokonten seit 2008 mit insgesamt 28 Prozent nicht verändert, dafür sei aber im gleichen Zeitraum die durchschnittliche Kontogebühr um 18 Prozent gesunken.

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