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Sparkassen wollen Anlageberatung verbessern

Sparkassen wollen Anlageberatung verbessern

12.11.2010, 10:11 Uhr | dpa, AFP, bab, AFP, dpa

Sparkassen wollen Anlageberatung verbessern. Die Sparkassen wollen ihre Kunden zukünftig besser beraten (Foto: imago)

Die Sparkassen wollen ihre Kunden zukünftig besser beraten (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Mit neuen Richtlinien für ihre Berater reagieren die Sparkassen auf die Ergebnisse der jüngsten Untersuchung der Stiftung Warentest zur Anlageberatung. Im Juli hatten die Verbraucherschützer in einer Studie die schlechte Anlageberatung deutscher Geldinstitute festgestellt. Insgesamt schnitten die untersuchten Geldhäuser dabei noch schlechter ab als bei einer vergleichbaren Studie im Sommer 2009. Bestes Institut war die Sparkasse Hannover mit der Note 3,1. Die Note "gut" wurde gar nicht vergeben.

Beratung "von Mensch zu Mensch"

Rund vier Monate nach der Vorstellung der Ergebnisse haben sich der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DGSV) und die Gewerkschaft ver.di auf neue Leitlinien für die Kundenberatung geeinigt. "Im Mittelpunkt der Beratung von Mensch zu Mensch stehen die Ziele und Bedürfnisse des Kunden", heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Bankmitarbeiter waren in die Kritik geraten, weil sie Kunden Produkte empfohlen hatten, um selbst eine möglichst hohe Verkaufsprovision zu erzielen. Den Beschäftigten werde vorgeworfen, sie zögen ihre Kunden über den Tisch, erklärte ver.di. Schuld daran seien jedoch nicht die Berater, sondern die Geschäftspolitik der Banken.

Neues Vergütungsmodell

Die Sparkassen einigten sich mit der Gewerkschaft deshalb auf ein "variables Vergütungssystem". Demnach sollen Sparkassen-Berater nicht allein nach Verkaufserfolg, sondern auch nach der Zufriedenheit ihrer Kunden bezahlt werden. "Ein reiner Produktverkauf ohne Rücksicht auf die Bedürfnislage von Kunden entspricht nicht der Philosophie der Sparkassen und ihrer Berater", heißt es in den neuen Grundsätzen. Die Anlageberatung soll verständlicher werden, so dass Kunden Risiken besser erkennen können. Bei Wertpapiergeschäften sei ein Protokoll anzufertigen. Dies ist seit Jahresanfang jedoch ohnehin gesetzlicher Standard.

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