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Aktiendepot vergleichen und Kosten sparen

Aktiendepot vergleichen und Kosten sparen

15.11.2012, 16:14 Uhr | fo (CF)

Wie bei den Kosten für ein Girokonto lohnt es sich auch, wenn Sie die selbigen für Ihr Aktiendepot vergleichen. Ohne Depot für Ihre Wertpapiere können Sie nicht mit Aktien handeln. Und je nachdem, wie intensiv Sie handeln, desto mehr lässt sich dabei durch einen Vergleich und die richtige Wahl des Depots sparen.

Aktiendepot vergleichen: Die wichtigsten Kostenfaktoren

Bevor Sie Ihr Girokonto eröffnet haben, haben Sie sicher auch verglichen: Welche Bank bietet die niedrigsten Kontoführungsgebühren? Wo erhalten Sie günstige oder gar kostenlose weitere Serviceleistungen? Nicht weniger wählerisch sollten Sie sein, wenn Sie die Kosten für Ihr Aktiendepot vergleichen. Wie der "Focus" in einem Vergleichstest vom März 2012 herausfand, lassen sich jährlich bis zu mehrere Hundert Euro sparen. Wie groß das Sparpotenzial ist, hängt dabei in erster Linie davon ab, wie intensiv Sie das Geschäft mit den Aktien betreiben.

Der augenfälligste Kostenfaktor mag für den Laien die Gebühren für die Depotführung sein. Doch lassen Sie sich hiervon nicht täuschen. Einerseits bieten viele Banken und Online-Anbieter mittlerweile kostenlose Wertpapierdepots an, andererseits gehören zu den gewichtigeren Kostenfaktoren die sogenannten Ordergebühren. Diese fallen immer dann an, wenn Sie sogenannte Orders erteilen, also vereinfacht gesagt: Aktien kaufen. Die Gebühren für solche Transaktionen setzen sich ganz unterschiedlich zusammen.

Kosten sparen bei Ordergebühren

Um also zu sparen, sollten Sie einerseits die Gebühren verschiedener Anbieter von Aktiendepots vergleichen, andererseits aber auch Ihr eigenes Handelsverhalten analysieren. Je intensiver Sie also mit Aktien handeln, desto häufiger erteilen Sie Orders, für die Gebühren anfallen. Gerade in diesem Fall lohnt es sich häufig, eine Grundgebühr für das Wertpapierdepot in Kauf zu nehmen, wenn im Gegenzug die Ordergebühren verhältnismäßig niedrig sind. Allerdings kommt es hier auch darauf an, wo und wie Sie handeln: Offline-Orders, die Sie nicht via Internet erteilen, kosten in der Regel Extra-Gebühren. Außerdem müssen Sie mit zusätzlichen Kosten rechnen, wenn Sie an der Börse und nicht außerbörslich handeln.

Wenn Sie die Angebote verschiedener Anbieter mit Ihrem Aktiendepot vergleichen, kann sich gegebenenfalls auch ein Wechsel rechnen, auch wenn dies mit Verwaltungsaufwand oder weiteren Kosten verbunden sein kann. Im "Focus"-Test beliefen sich die Unterschiede zwischen den günstigsten und den teuersten Depotgebühren bei jährlich lediglich sechs Transaktionen von je 3.000 Euro auf mehr als 160 Euro im Jahr. Je mehr Orders Sie erteilen, desto mehr sparen Sie mit dem passenden Wertpapierdepot.

Weiteres Sparpotenzial

Es lohnt sich aber auch aus anderen Gründen, dass Sie das Aktiendepot vergleichen. Gerade für Neueinsteiger in das Aktiengeschäft bieten Banken, Sparkassen und Online-Anbieter verschiedene Vergünstigungen. So können Sie hier mit Rabatten sparen oder auf ein Startguthaben hoffen. Auch Weiterbildungskurse oder gut verzinste Verrechnungskonten sowie die Möglichkeit via Handy zu handeln, können Gründe sein, sich für einen bestimmten Anbieter zu entscheiden. Achten Sie aber auch stets auf eventuell zu erfüllende Bedingungen. So kann es sein, dass Sie einige Vorzüge nur dann in Anspruch nehmen können, wenn Ihr Depotvolumen innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen gewissen Wert erreicht.

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