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Regelinsolvenz und Privatinsolvenz - Unterschiede

Zahlungsunfähigkeit  

Regelinsolvenz und Privatinsolvenz: Unterschiede

08.02.2012, 09:19 Uhr | is (CF)

Regelinsolvenz und Privatinsolvenz - Unterschiede. Wenn das Geld leer ist, bleibt manchen Menschen nur noch die Insolvenz als Ausweg (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn das Geld leer ist, bleibt manchen Menschen nur noch die Insolvenz als Ausweg (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Regelinsolvenz ist ein Verfahren zur Abwicklung von Schulden bei juristischen Personen. Bei der Privatinsolvenz handelt es sich um natürliche Personen. Die Unterschiede werden teilweise vernachlässigt.

Das passiert bei Zahlungsunfähigkeit

Die Insolvenz bezeichnet im klassischen Sinne die Zahlungsunfähigkeit. Das tritt bei Unternehmen vor allem dann ein, wenn ausstehende Verbindlichkeiten nicht bedient werden können. Übersetzt heißt dies, Sie haben kein Geld mehr in der Kasse. Diese Problematik kann auch auf private Leute zutreffen. Wenn große Summen plötzlich zu zahlen sind, bleibt häufig nur der Weg in die Privatinsolvenz. Wenn Sie selbständig sind, gibt es eine Ausnahme zu beachten. Es werden nur Personen mit weniger als 20 Gläubigern als natürliche Personen eingestuft. Das wichtigste Ziel bei beiden Varianten ist die Schuldenbefreiung.

Privatinsolvenz als neue Chance

Bei der Privatinsolvenz agiert ein Treuhänder als Vermittler zwischen den Parteien. In einem ersten Schritt werden alle Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen schriftlich geltend zu machen. Hierdurch kann sich sowohl der Treuhänder als auch der Schuldner einen Überblick verschaffen. Nun liegt es an der verschuldeten Person, einen Plan zu erstellen. Dieser wird den Gläubigern anschließend präsentiert und im besten Fall unterschrieben. Das große Problem hierbei ist, dass alle Seiten die gleichen Rechte haben. Wird das Vorhaben auch nur von einer Partei abgelehnt, gilt Ihr Plan als gescheitert. (Privatinsolvenz beantragen: Was Sie dazu brauchen)

Auch bei der Regelinsolvenz wird gepfändet

Wird keine Einigung erzielt, werden Pfändungsmaßnahmen eingeleitet. Leider führen diese nur in sehr seltenen Fällen zu einem Erfolg. Deswegen beginnt anschließend die so genannte „Wohlverhaltensphase“. In dieser Zeit müssen Schuldner ihren Lebenswandel demonstrieren und für Jahre einen schwachen Lebensstandard akzeptieren.

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