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Schutz vor Falschgeld - Was Sie tun können

Schutz vor Falschgeld: Was Sie tun können

08.02.2012, 09:30 Uhr | ma (CF)/mmg

Schutz vor Falschgeld - Was Sie tun können. Falschgeld: So enttarnen Sie den falschen Fünfziger (Foto: imago)

Falschgeld: So enttarnen Sie den falschen Fünfziger (Foto: imago)

Wenn Sie falschen Banknoten aufsitzen, entsteht nicht nur Ihnen, sondern auch der Volkswirtschaft ein erheblicher Schaden. So sollten auch Sie als Privatperson den Schutz vor Falschgeld ernst nehmen. Wenn Sie bewusst einen falschen Geldschein weitergeben, so machen Sie sich ebenso strafbar wie die Geldfälscher, die das Falschgeld hergestellt haben.

Schützen Sie sich vor Falschgeld

Die Notwendigkeit für einen Schutz vor Falschgeld ersehen Sie allein daraus, dass die Deutsche Bundesbank Jahr für Jahr rund 40.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr ziehen muss.

So erkennen Sie Falschgeld-Blüten

Um den persönlichen Schutz vor Falschgeld zu gewährleisten, existieren jedoch eine Reihe von Tipps. Wenn Sie diese beachten, sind Sie stets auf der sicheren Seite.

Tipps der Deutschen Bundesbank

Jede Fälschung moderner Banknoten kann ohne Verwendung besonderer Hilfsmittel erkannt werden. Grobe Abweichungen bei Format, Farbe oder Bildelementen gibt es dabei leider nicht. So bringt erst eine nähere Betrachtung und eine Überprüfung der Sicherheitsmerkmale Gewissheit. (So erkennen Sie falsche Münzen.)

Auf www.bundesbank.de werden folgende Tipps zur Falschgelderkennung gegeben:

- Schauen Sie sich Ihr Geld genau an nachdem Sie es erhalten haben. Achten Sie dabei nicht nur auf den Gesamteindruck, sondern konzentrieren Sie sich ganz bewusst auf bestimmte Sicherheitsmerkmale.

- Gehen Sie nach dem "Fühlen-Sehen-Kippen" Prinzip vor (siehe unten).

- Besorgen Sie sich eine Vergleichsbanknote und gleichen Sie beide Scheine miteinander ab. Arbeiten Sie die Sicherheitsmerkmale dabei nacheinander ab.

- Wenn weiterhin Zweifel bestehen, lassen Sie das Geld bei Ihrer Bank oder einer Filiale der Deutschen Bank überprüfen.

Das "Fühlen-Sehen-Kippen" Prinzip

Jede Banknote weist sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite je ein Echtheitsmerkmal auf, welches Sie durch Kippen überprüfen können. So entdecken Sie beim Kippen des Geldscheins ein Hologramm oder ein Wechsel der Farbe. Bei dem 50 Euro Schein wechselt dann die in Spezialfarbe aufgedruckte große Wertzahl "50" auf der Rückseite von Purpurrot nach Olivgrün oder Braun, sobald Sie den Schein leicht kippen. (Falschgeld mit dem Geldprüfstift erkennen.)

Laut www.bundesbank.de führt bereits eine relativ geringe Kippbewegung zum Farbwechsel bzw. zur Sichtbarkeit des Glanzstreifens, wenn Sie auf den Effekt achten. Mit etwas Übung können Sie den Kipptest schnell erlernen und unbemerkt durchführen, sobald Sie Geld von Dritten erhalten.

Falsche Euro-Noten erkennen

Beim Fühlen müssen Sie darauf achten, die Banknote an der richten Stelle zu berühren. Fassen Sie dabei die Banknote mit Daumen und Zeigefinger genau auf dem deutlich spürbaren trapezförmigen Feld an, um das Relief zu erfühlen. Beim anschließenden Glätten und Ausrichten der Banknote ziehen Sie den Schein mit der anderen Hand so, dass die deutlich fühlbaren Schriftzeichen BCE, ECB, EZB, EKT, EKP zwischen Daumen und Zeigefinger der ersten Hand gleiten, rät die Deutsche Bundesbank.

Auf deren Internetseite finden Sie außerdem auch Videos, wie Sie die Sicherheitsmerkmale auf den verschiedenen Geldscheinen schnell und einfach erkennen können. (www.bundesbank.de) Außerdem bietet die Deutsche Bundesbank in ihren Filialen kostenlose Schulungen zur Erkennung gefälschter Euro-Banknoten an. (Falschgeld erkennen - Verschiedene Merkmale)

Was Sie tun müssen, wenn Sie Falschgeld besitzen?

Wenn Sie einen Geldschein in die Hand bekommen, so sollten Sie diesen zum Schutz vor Falschgeld immer genau ansehen und dabei die Tipps der Deutschen Bundesbank berücksichtigen. Haben Sie Falschgeld enttarnt, müssen Sie sofort die Polizei informieren, denn bei Weitergabe oder Rückgabe von Falschgeld können Sie sich ebenso strafbar machen, wie die Fälscher, die das Geld hergestellt haben.

Leider gibt es für Falschgeld keinen Ersatz.

Wenn Sie Falschgeld besitzen, müssen Sie leider in den sauren Apfel beißen und auf die Geldsumme verzichten. Kommen Sie nicht auf die Idee, das Geld in Umlauf zu bringen, da Verstöße gegen die Anhalte- bzw. Meldepflicht mit einer Geldbuße von bis zu 100.000 Euro geahndet werden können. (Falschgeld erkennen - Verschiedene Merkmale)

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