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Bonitätsabhängiger Sollzins: Besserverdiener profitieren

Bonitätsabhängiger Sollzins: Besserverdiener profitieren

01.06.2012, 15:34 Uhr | kf (CF)

Gilt für einen Kredit ein bonitätsabhängiger Sollzins, so entscheidet die Bonität des Kunden über die Höhe der Zinsen. Je besser sie ausfällt, desto niedriger liegt der zu zahlende Zinssatz. Das größere Ausfallrisiko bei Kunden mit schlechter Bonität lassen sich die Banken in Form von höheren Zinsen bezahlen.

Je besser die Bonität, desto günstiger der Kredit

Eine ausreichende Bonität ist Voraussetzung für die Bewilligung eines Kredits. In ihre Entscheidung lässt die Bank in der Regel eine Reihe von Faktoren einfließen. Dazu gehören die Schufa-Auskunft und Nachweise über ein regelmäßiges Einkommen ebenso wie eine Aufstellung des vorhandenen Vermögens. Nur wenn die finanzielle Situation des Kunden ausreichend sicher erscheint und er in der Lage ist, den Kredit zu bedienen, erhält er das beantragte Darlehen. Wird für einen Kredit ein bonitätsabhängiger Sollzins verlangt, dann orientiert sich dessen Höhe an der Bonität des Kunden. Wer finanziell sehr gut dasteht und ein hohes Einkommen hat, kommt in den Genuss niedriger Zinsen. (Vorfinanzierungskredit beim Hausbau)

Schwache Bonität: Die Banken lassen sich ihr Risiko bezahlen

Eine schwächere Bonität bedeutet für die Bank potenziell ein höheres Ausfallrisiko. Vergibt sie einen Kredit, verlangt sie daher einen Risikoaufschlag. Ein bonitätsabhängiger Sollzins ist daher für einen Familienvater mit mittlerem Einkommen höher als für einen Alleinverdiener in der Chefetage. Der Unterschied zwischen den Zinssätzen für beste Bonitäten und schlechtere Bonitäten stellt also eine Art Risikoprämie für die Bank dar. Daraus folgt: Wer eine exzellente Bonität und ein hohes Einkommen vorweisen kann, für den bringt ein bonitätsabhängiger Sollzins Vorteile mit sich.

Bonitätsabhängiger Sollzins: So erkennen Sie ihn in der Werbung

Ob für einen Kredit ein bonitätsabhängiger Sollzins oder ein bonitätsunabhängiger Satz gilt, erkennen Sie bereits in der Werbung. Wenn dort günstige Zinsen beworben werden, die mit dem Wörtchen "ab" verbunden sind, wissen Sie: Diesen Satz erhalten nur Kunden mit Top-Bonität. Für alle anderen wird es teurer. (Gebundener Sollzins bei Krediten: Was ist das?)

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