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Mietschulden sind besonders bittere Schulden

Mietschulden sind besonders bittere Schulden

04.05.2012, 15:32 Uhr | hf (CF)

Schulden sind besonders bitter, wenn es sich um Schulden des täglichen Bedarfs handelt, wie zum Beispiel Stromschulden oder Mietschulden. Im Falle von Mietschulden für eine Wohnung kann das Ganze auch ganz schnell existenzbedrohend werden, wenn der Vermieter mit einer Räumungsklage droht.

Mietschulden: Miete für die Wohnung immer bezahlen

Niemand möchte seine Wohnung verlieren. Deshalb sollten Sie der Zahlung der Miete immer höchste Priorität einräumen. Bevor Sie andere Schulden tilgen, sollten Sie immer an die Miete denken, denn der Vermieter ist bei wiederholten Verspätungen der Mietzahlungen berechtigt, Ihnen die Wohnung zu kündigen. Und mit Mietschulden finden Sie auch ganz schwer eine neue Wohnung, da viele Vermieter mittlerweile einen Nachweis über Ihre Mietschuldenfreiheit vom Vorvermieter fordern. (Die häufigsten Ursachen für Überschuldung)

Wann Sie Miete zahlen müssen, um Mietschulden zu vermeiden

Grundsätzlich müssen Sie die Miete exakt an dem Zeitpunkt zahlen, der im Mietvertrag vereinbart wurde. Wenn dies der dritte Werktag eines Monats ist, ist es daher auch nicht zulässig, dass Sie erst in der Mitte des Monats zahlen. Wenn es doch einmal eine Verzögerung geben sollte, ist es besser, den Vermieter schnellstmöglich zu informieren, als das Geld einfach später zu überweisen. Eine einmalige Verspätung rechtfertigt den Vermieter noch nicht, Ihnen die Wohnung zu kündigen. Auf Nummer sicher gehen Sie, indem Sie einen Dauerauftrag bei Ihrer Bank einrichten, der die Mietzahlung automatisch immer zum richtigen Zeitpunkt anweist. Achten Sie auf eine ausreichende Deckung Ihres Kontos, damit nicht unbemerkt Rückbuchungen stattfinden und Sie eventuell Ihre Mietschulden gar nicht bemerken - denn dann wird es besonders bitter.

Wann eine Kündigung der Wohnung möglich ist

Bereits wenn der Mieter in zwei aufeinanderfolgenden Monaten nicht zahlt, kann der Vermieter die Kündigung für die Wohnung aussprechen. Das Gleiche gilt auch, wenn sich bereits ein größerer Betrag an Mietschulden angehäuft hat. Folgen Sie der fristlosen Kündigung nicht, kann der Vermieter eine Räumungsklage anstrengen, die dann zusätzlich Geld kostet. (Dispo-Kredit: Die schleichende Schuldenfalle)

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