Sie sind hier: Home > Finanzen > Geld > Finanztipps > Schulden >

Warum eine Scheidung oftmals Schulden nach sich zieht

Warum eine Scheidung oftmals Schulden nach sich zieht

04.05.2012, 15:30 Uhr | aw (CF)

Eine Scheidung ist teuer. In manchen Fällen zieht sie Schulden nach sich, und oft bleibt einer der Ehepartner auf einem Berg Schulden sitzen. Wer kein Einkommen hat, kann daher mit einer Scheidung schon mal in eine finanzielle Krise geraten.

Scheidung: Aufteilung von Vermögen und Schulden

Bei einer Scheidung gilt es, das gemeinsame Vermögen, aber auch die gemeinsam verursachten Schulden aufzuteilen. Hinzu kommt, dass jeder nun die Kosten für eine eigene Wohnung sowie den Lebensunterhalt aufbringen muss. Für beide Parteien steigt die finanzielle Belastung, und auch die Scheidungskosten müssen bezahlt werden. Dass eine Scheidung Schulden nach sich zieht, ist nicht selten. Typische Beispiele für gemeinsame Schulden sind der Ratenkredit fürs Haus, für das Auto oder auch für sonstige Dinge, die zum Haushalt gehören. Je nachdem, ob die Kredite allein oder zusammen mit dem Partner aufgenommen wurden, droht bei der Scheidung die Schuldenfalle, wenn die Raten allein nicht mehr tragbar sind. (Das Handy als Schuldenfalle: Wie Sie sich schützen können)

Wie Sie Schulden nach der Scheidung vermeiden

Teilen Sie während Ihrer Ehe die Fixkosten für Kredite gerecht auf beide Partner auf. So vermeiden Sie, dass Sie nach einer Trennung ganz allein auf den Schulden durch Ratenzahlungen sitzen bleiben. Wurden Kreditverträge gemeinsam abgeschlossen, sollten die Raten immer so gewählt werden, dass Sie sie zur Not auch allein tragen könnten, denn im Falle einer Scheidung haften Sie beide für die gemeinsamen Schulden, die die Scheidung nach sich zieht, auch wenn einer gerade zahlungsunfähig ist. Die Aufteilung von Vermögenswerten wie Immobilien oder Grundstücke sollten möglichst in einem Ehevertrag geregelt sein, damit es später nicht zu Problemen kommt. Wenn Ihr Partner Schulden hat, ist es wichtig, dass Sie ein eigenes Konto haben, damit die Gläubiger später Kontopfändungen nur bei dem verschuldeten Partner vornehmen können. Mit Bürgschaften, in denen Sie die Verantwortung für Kredite Ihres Partners übernehmen, sollten Sie grundsätzlich vorsichtig ein. (Verschuldung und Überschuldung: Was ist der Unterschied?)

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Geld > Finanztipps > Schulden

shopping-portal