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Vermögen der Deutschen steigt auf Rekordwert

Vermögen der Deutschen steigt auf Rekordwert

24.05.2012, 13:49 Uhr | t-online.de, dpa, t-online.de

Vermögen der Deutschen steigt auf Rekordwert. Baden im Vermögen: So reich wie heute waren die Deutschen noch nie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Baden im Vermögen: So reich wie heute waren die Deutschen noch nie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schuldenkrise und Börsenbaisse zum Trotz haben die Deutschen ihr Vermögen im vergangenen Jahr deutlich steigern können. Nach aktuellen Zahlen der Bundesbank stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte auf 4715 Milliarden Euro - 149 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr und damit so hoch wie noch nie. Dabei setzen die Deutschen vor allem auf einen alt bewährten Sparkurs, mit dem sie krisensicher durch das europäische Schuldendesaster navigierten.

Hohe verfügbare Einkommen

Insgesamt habe die positive Lage der deutschen Wirtschaft zu den guten Zahlen beigetragen. Die Arbeitslosigkeit ist im internationalen Vergleich niedrig, der Arbeitsmarkt stabil, so die Bundesbank. Dies habe zu hohen verfügbaren Einkommen gesorgt. Die Bürger konnten mehr Geld auf die hohe Kante legen - die Vermögen wuchsen.

Deutsche setzen auf Konten und Versicherungen

Die Spargroschen setzten die Bürger zielgerichtet für den Vermögensaufbau ein. Die Gelder flossen dabei vor allem auf Bankkonten und in Renten- und Lebensversicherungen. Allein die Bankeinlagen stiegen um 67 Milliarden Euro. Die sehr regelmäßig ansteigenden Ansprüche gegenüber Versicherungen nahmen erneut um gut 48 Milliarden Euro zu.

Staatsanleihen verkauft

Dagegen verkauften die Bürger ihre Staatsanleihen und machten festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von rund zwei Milliarden Euro zu Geld. Die Bundesbank erklärt dies mit den extrem niedrigen Zinsen, die Sparer etwa für Bundesanleihen erhalten. Erst in dieser Woche konnte sich Deutschland bei länger laufenden Anleihen frisches Kapital zu null Zinsen besorgen. Einen besonders starken Abfluss in Höhe von 15 Milliarden Euro verzeichneten auch Investmentzertifikate.

Trotz der Turbulenzen an den Kapitalmärkten steckten die Deutschen aber wieder mehr Geld in Aktien. Sie investierten rund 14 Milliarden Euro in solche Unternehmens-Anteile.

Immobilienboom treibt Schulden in die Höhe

Aber nicht nur die Vermögen wuchsen. Wegen der historisch niedrigen Immobilienzinsen verschuldeten sich immer mehr Bürger für die eigenen vier Wände. Dies sei nach Notenbank-Angabe auch der Grund für den Anstieg der privaten Schulden um 21 Milliarden Euro auf 1550 Milliarden Euro. Diese Entwicklung habe sich auch in reger Bautätigkeit und steigenden Immobilienpreisen widergespiegelt.

Die Verschuldungsquote, definiert als Anteil der gesamten Verbindlichkeiten am Bruttoinlandsprodukt, ging jedoch erneut zurück. Sie betrug Ende 2011 rund 60 Prozent.

Als Geldvermögen zählt die Bundesbank Bargeld, Wertpapiere, Bankeinlagen, Sparbriefe und Ansprüche gegen Versicherungen. Sachwerte wie Immobilien sind in der Statistik nicht enthalten.

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