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Einzugsermächtigung für GEZ-Gebühr: Auch 2013 gültig

Einzugsermächtigung für GEZ-Gebühr: Auch 2013 gültig

22.01.2013, 12:09 Uhr | ih (CF)

Einzugsermächtigung für GEZ-Gebühr: Auch 2013 gültig. Die Einzugsermächtigung der GEZ-Gebühr ist auch für den Rundfunkbeitrag 2013 gültig. (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

Die Einzugsermächtigung der GEZ-Gebühr ist auch für den Rundfunkbeitrag 2013 gültig. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Wenn Sie Ihre GEZ-Gebühr vor 2013 per Einzugsermächtigung bezahlt und dieses Verfahren nicht umgestellt haben, wird auch die zum 1. Januar eingeführte Rundfunkgebühr auf diese Weise eingezogen. Das gilt selbst dann, wenn sich die Beitragshöhe erhöht hat. Wissenswertes über die GEZ erfahren Sie in unserer Fotoshow.

Ab Mitte Februar 2013: Erste Abbuchung des Rundfunkbeitrags

Seit Beginn des Jahres 2013 hat die vormalige GEZ-Gebühr nicht nur einen neuen Namen, der neu eingeführte sogenannte Rundfunkbeitrag unterscheidet auch nicht mehr zwischen der Art der tatsächlich genutzten Empfangsgeräte. Stattdessen muss ab sofort eine Pauschale je Haushalt entrichtet werden. Wer bislang ausschließlich die geringere Gebühr für die Nutzung eines Autoradios gezahlt hat, muss für seinen Haushalt nun den vollen Betrag in Höhe von 17,98 Euro zahlen.

Immerhin sollten Sie vorher darüber informiert worden sein, falls der neue Rundfunkbeitrag für Sie jetzt höher ist als die bisherige GEZ-Gebühr. Schließlich wird entsprechend auch ein höherer Betrag mit der Einzugsermächtigung eingezogen. Juristisch gesehen ist dies aber grundsätzlich in Ordnung, erklärt Melanie Schliebener von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa): "Wenn es eine Einzugsermächtigung gibt, kann der höhere Betrag auch eingezogen werden".

digital.t-online.de: Rundfunkbeitrag nicht zahlen: Polizei warnt vor falscher Rechnung

Ebenso müssen Sie es hinnehmen, wenn sich der Zeitpunkt der Kontobelastung ändern sollte. Sofern Sie davon betroffen sind, können Sie jedoch Widerspruch einlegen und den Betrag zukünftig selbst überweisen. In der Regel wird der Rundfunkbeitrag – wie auch vormals die GEZ-Gebühr – zur Mitte eines Drei-Monats-Zeitraums fällig. Sie sollten also damit rechnen, dass die erste Abbuchung Mitte Februar erfolgt, also um den 15. Februar 2013 herum. (GEZ 2013 - Diese Gebühren kommen mit dem Rundfunkbeitrag auf Sie zu)

Kündigung und Widerruf einer Einzugsermächtigung

Wenn Sie Ihren Rundfunkbeitrag anders als Ihre GEZ-Gebühr nicht mehr per Einzugsermächtigung bezahlen möchten, können Sie diese Ermächtigung natürlich auch widerrufen. Stattdessen können Sie die Gebühren künftig mit einer Überweisung begleichen. Für diesen Schritt ist es notwendig, dass Sie dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio die Kündigung der Einzugsermächtigung schriftlich mitteilen und ein anderes Bezahlverfahren auswählen. Tun Sie dies am besten per Einschreiben, um sicherzugehen, dass der Brief auch angekommen ist .

Falls Sie weiterhin per Einzugsermächtigung bezahlen wollen, der Betrag aber  mehrfach für Ihren Haushalt abgebucht wurde, können Sie diese Buchung widerrufen. Laut "Stiftung Warentest" ist dies seit dem 9. Juli 2012 bei einem als Lastschrift abgebuchten Betrag innerhalb von acht Wochen nach Buchungstag möglich. Allerdings empfiehlt es sich, zunächst Kontakt mit dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio aufnehmen, um den Grund abzuklären, damit Ihnen keine Mahnung ins Haus flattert. (GEZ kündigen: Wie Sie sich bei der GEZ abmelden)

digital.t-online.de: GEZ 2013: Rundfunkbeitrag umgehen - ist das möglich?

Änderungen bei der GEZ-Gebühr: Beiträge schriftlich umstellen

Gerade weil die Änderungen von GEZ-Gebühr hin zum Rundfunkbeitrag so grundlegend sind, sollten Sie bei der ersten Abbuchung im Februar unbedingt Ihren Kontostand im Auge behalten. Wenn Sie mit mehreren Personen in einer Wohngemeinschaft leben und eigentlich keinen Rundfunkbeitrag leisten müssen, weil dies bereits jemand anderes tut, kann es zu Mehrfachbelastungen kommen, falls Sie dies dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio nicht rechtzeitig mitgeteilt haben. Holen Sie das in diesem Fall schriftlich nach: "In dem Schreiben geben Sie die betreffenden Teilnehmernummern an und erklären, welcher Teilnehmer künftig die Beiträge entrichtet", erklärt Melanie Schliebener das Vorgehen.

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