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Deutschlands Zinsen ziehen an

Vier Milliarden Euro für die Staatskasse  

Deutschlands Zinsen ziehen an

21.08.2013, 16:10 Uhr | dpa-AFX

Deutschlands Zinsen ziehen an. Der Bund musste mit 0,23 Prozent den höchsten Zins seit März 2012 bieten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Bund musste mit 0,23 Prozent den höchsten Zins seit März 2012 bieten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Noch sind die Zinsen auf einem sehr niedrigem Niveau. Doch sieht sich Deutschland bei der Geldaufnahme derzeit mit steigenden Zinsen konfrontiert. Um sich für zwei Jahre frisches Geld am Markt zu besorgen, muss der Bund aktuell den höchsten Zins seit fast eineinhalb Jahren bieten. Die Zeiten, in denen Investoren draufzahlten, um ihre überschüssigen Mittel in deutschen Staatstiteln zu parken, scheinen vorbei zu sein.

Zu den Hauptprofiteuren der Schuldenkrise zählte in den vergangenen Jahren der deutsche Fiskus, der für seine Anleihen historisch niedrige Renditen zahlen musste. Doch die goldenen Zeiten gehen langsam vorbei. Der Bund muss zur Schuldenaufnahme wieder deutlich tiefer in die Taschen greifen.

Bundesanleihen: Rendite steigt auf 0,23 Prozent

Bei der Neuemission zweijähriger Bundesschatzanweisungen erreichte die Durchschnittsrendite mit 0,23 Prozent den höchsten Stand für diese Laufzeit seit März 2012. Das geht aus Angaben der Schuldenagentur in Frankfurt hervor.

Insgesamt spülte die Auktion rund vier Milliarden Euro in die Staatskasse. Die Nachfrage hätte gereicht, um Papiere im Volumen von 7,4 Milliarden Euro zu platzieren. Als Grund für die steigenden Zinsen gilt vor allem die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed ihre massive Geldschwemme zur Stützung der Wirtschaft bald abebben lässt.

Im internationalen Vergleich kann Deutschland die Finanzmärkte allerdings weiterhin zu äußerst günstigen Bedingungen anzapfen.

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