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Rohstoff-Zertifikate: Eine risikoreiche Investition

Geldanlage  

Rohstoff-Zertifikate: Eine risikoreiche Investition

19.11.2013, 08:22 Uhr | sk (CF)

Rohstoff-Zertifikate haben in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Die Anlage ist allerdings genauso wie andere Formen von Zertifikaten spekulativ. Entsprechend gut müssen Sie Ihre Finanzen im Griff haben.

Anlageform macht Rohstoffe jedermann zugänglich

Die großen Investmentbanken preisen Rohstoff-Zertifikate bereits seit Jahren. Anlageprodukte dieser Machart ermöglichen – einfach verallgemeinert – den Kauf eines bestimmten Rohstoffes, ohne diesen herkömmlich auf der jeweiligen Rohstoffbörse erwerben zu müssen. Letztere sind dem Direktanleger bis heute kaum zugänglich, womit Öl, Weizen, Aluminium und Co. beim privaten Vermögensaufbau eine lange Zeit keine nennenswerte Rolle gespielt haben.

Was die Bandbreite der verfügbaren Rohstoffe angeht, ist der Kreativität heute keine Grenze mehr gesetzt: Nach Klassikern wie Gold und Silber erleben derzeit unter anderem Brent-Öl, Kupfer oder Mais regen Zuspruch. Dabei fungiert die Bezeichnung „Rohstoff-Zertifikat“ strenggenommen als Oberbegriff. Im nächsten Schritt ist unter anderem zwischen sogenannten Open-End-Zertifikaten auf einzelne Rohstoffe, Indexzertifikaten für bestimmte Rohstoffindizes sowie hoch spekulativen Rohstoff-Zertifikaten mit Hebel zu differenzieren.

Finanzen für Fortgeschrittene

Im Grunde genommen wettet der Anleger auf die Kursentwicklung des jeweiligen Rohstoffs in der Zukunft. Das Rohstoff-Zertifikat investiert dabei nicht in den jeweiligen Rohstoff, sondern in Rohstoff-Futures. Und da Futures immer ein Laufzeitende haben, müssen diese auf Monatsbasis ausgetauscht werden. Dieser Tausch führt wiederum zu sogenannten Rollverlusten. Im Klartext: Der Anleger kann für dasselbe Geld plötzlich weniger neue Futures erwerben. 

Weitere Faktoren, die über Sein oder Nichtsein entscheiden können, unterscheiden sich von Rohstoff zu Rohstoff: Während Öl beispielsweise stark durch die weltpolitische Lage beeinflusst wird, könnten Hurricanes und sonstige Unwetter die Mais- oder Weizenernte betreffen. Die Vielzahl der möglichen Einflüsse macht eine solche Geldanlage spekulativ. Vor allem bei gehebelten Rohstoff-Zertifikaten kann der Anleger innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld verlieren. Damit sind auch herkömmliche Rohstoff-Zertifikate nur dann eine angemessene Wahl für die privaten Finanzen, wenn eine handfeste Erfahrung mit Derivaten vorhanden ist.  

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