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Diamanten: Eine funkelnde Geldanlage mit Risiko

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Diamanten: Eine funkelnde Geldanlage mit Risiko

28.11.2013, 15:54 Uhr | wp (CF)

Diamanten sind zweifelsfrei eine Zierde für das Auge. Die Geldanlage in den knappen Bestand kann eine durchaus glänzende Rendite einfahren, erfordert dafür allerdings eine fundierte Expertise im Edelsteinbereich.

Fulminanter Aufstieg im Jahr 2011

„Diamonds are a girl's best friend“ sang Marilyn Monroe einst. Der Refrain scheint heute besonders aktuell zu sein, werden die glitzernden Steinchen doch momentan händeringend nachgefragt. Die Nachwehen der Finanzkrise sind der Grund dafür, da Anleger in wirtschaftlich turbulenten Zeiten stets nach stabilen Sachwerten Ausschau halten. Gold, Silber und eben auch Diamanten scheinen da genau richtig zu sein.

Anno 2011 nahmen Diamanten zeitweise über 50 Prozent zu. Ein ähnlich kometenhafter Aufstieg spielte sich auch bei Gold ab. Ein wichtiger Treiber sind aufsteigende Nationen wie China und Indien, die sich mittlerweile enorm für Edelsteine und Edelmetalle interessieren. Die USA bleiben nach wie vor der weltweit wichtigste Abnehmer. Auch hier kennt die Nachfrage nur eine Richtung: nach oben!

Nur für Profis

Als eine Geldanlage für Otto Normalverbraucher taugen Diamanten allerdings noch weniger als Edelmetalle: Wer sein finanzielles Glück in den Schmuckstücken sucht, sollte die Steine und die Industrie dahinter wirklich gut verstehen. Schließlich sind Diamanten nicht gleich Diamanten: Die Profis unterscheiden unter anderem den Schliff (Cut), die Reinheit (Clarity) und die Färbung (Colour). Bei Letzterer reicht das Spektrum zwischen der Qualitätsstufe „D“ (perfektes Weiß) bis hin zu „O“ (mit Tönung).

Im Rekordjahr 2011 erfreuten sich in erster Linie kleine Diamanten, die beispielsweise für Uhrenzifferblätter verwendet werden, eines großen Sprungs nach oben. Diese Entwicklung war nicht unbedingt naheliegend, da eigentlich größere Diamanten die bessere Geldanlage darstellen – sie sind seltener und damit wertbeständiger. Mindestens ein oder zwei Karat (ein Karat entspricht 0,2 Gramm) sollten es bei einer gezielten Geldanlage schon sein. Davon unabhängig sei erwähnt, dass Diamanten in US-Dollar gehandelt werden. Fällt der US-Dollar-Kurs, sind Renditeeinbußen vorprogrammiert.  

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