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Uhren eignen sich als Wertsteigerungsobjekte

Sachwerte  

Uhren eignen sich als Wertsteigerungsobjekte

04.12.2013, 14:45 Uhr | kg (CF)

Hochwertige Armbanduhren können eine durchaus lohnenswerte Sachwertanlage darstellen. Voraussetzung dafür ist ein gutes Gefühl für den Markt, technische Expertise sowie ein beträchtliches Startkapital.

Sammler sind schwer zu erreichen

Vor allem hochwertige Armbanduhren aus der Schweiz – Vertreter der sogenannten Haute Horlogerie – können auf dem Sammlermarkt ein Vielfaches des einstigen Kaufpreises einfahren.

Die ungefähre Richtung erschließt sich auch einem Neuling ziemlich schnell: Der Fokus des Sachwertinvestments sollte auf limitierten, auf dem Markt begehrten Serien etablierter Manufakturen liegen. Schon im nächsten Schritt ist ein hohes Maß an Expertise und Fingerspitzengefühl notwendig. So gilt es, den Zustand einer gebrauchten Uhr und ihr Potenzial möglichst treffsicher einzuschätzen. Etwaige Reparaturaufwendungen – insbesondere bei sehr alten Uhren – sind ebenfalls nicht zu verachten.

Noch viel mehr als bei Oldtimern oder Kunstwerken gilt es schließlich, einen vergleichsweise kleinen Kreis zahlungskräftiger Sammler zu erreichen. Diese treffen sich kaum im Internet, sondern bei den einschlägigen Auktionen. Für Uhren im mittleren Preissegment gibt es dagegen einen regen Zweite-Hand-Markt im Netz. Eine echte Renditegarantie gibt es hier aber keinesfalls, da die meisten gehandelten Exemplare noch immer erhältlich sind und/oder keiner allzu großen Nachfrage entgegensehen.

Vereinzelt sind hohe Renditen möglich

Das viel größere Hindernis besteht im aufzubringenden Investment: Eine hochwertige Uhr aus weltberühmten Häusern wie Patek Philippe oder Cartier kostet schnell deutlich mehr als ein Mittelklassefahrzeug. Eine Rolex als Inbegriff der Schweizer Uhrindustrie kann bereits deutlich günstiger erstanden werden. Allerdings sind die Renditechancen hier auch deutlich geringer, solange es sich nicht um eine streng limitierte, bereits restlos vergriffene Serie handelt.

Ein Beispiel für letzteres ist die Rolex Daytona, die in den vergangenen zehn Jahren – einen sehr guten Zustand vorausgesetzt – eine Wertsteigerung von etwa 100 Prozent hingelegt hat. Beispiele wie diese sind allerdings mehr Ausnahme als Regel, sodass gerade fachfremden Sachwertinvestoren von einem voreiligen Vorstoß in dieses Segment abzuraten ist. 

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