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BaFin schlägt Risiko-Ampel für Finanzprodukte vor

Geldanlage  

BaFin-Chefin schlägt Risiko-Ampel für Finanzprodukte vor

12.02.2014, 19:43 Uhr | dpa-AFX, AFP

BaFin schlägt Risiko-Ampel für Finanzprodukte vor. Die BaFin will eine Risiko-Ampel bei der Geldanlage (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die BaFin will eine Risiko-Ampel bei der Geldanlage (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Präsidentin der deutschen Finanzaufsicht BaFin, Elke König, spricht sich dafür aus, das Risiko von Finanzprodukten mit einer Ampel klar zu bewerten. Dabei stehe "Rot für hoch riskante Produkte, Gelb für weniger riskante und Grün für Anlagen mit relativ geringem Risiko", sagte König der Wochenzeitung "Die Zeit".

Es sei zwar schwierig, die Grenzen zu ziehen, aber "die Frage einer Ampel gehört auf die Agenda". Die Idee solle ernsthaft geprüft werden, "selbst wenn das bedeutet, dass wir Produkte und Anleger in Schubladen stecken".

BaFin: Prokon-Probleme schon länger bekannt

König äußerte sich im Zusammenhang mit der Pleite des Windparkfinanzierers Prokon im Januar. Das Unternehmen hatte durch den Verkauf von Genussrechten etwa 1,4 Milliarden Euro von rund 75.000 Anlegern eingenommen. Für viele Kleinanleger ist ungewiss, ob sie von ihrem investierten Geld noch etwas zurück bekommen.

Die BaFin wusste nach eigenen Angaben schon vor mehreren Jahren, dass Prokon Altanleger mit dem Geld neuer Anleger auszahlte. Eine Möglichkeit zum Eingreifen habe die Aufsichtsbehörde aber nicht gehabt. König verlangte vor diesem Hintergrund eine stärkere Regulierung durch die Politik.

BaFin-Bußgelder "teils wirklich lächerlich"

Es sei zu überlegen, "welche Finanzierungsformen unter Aufsicht gehören, vor allem wenn sie an Verbraucher vertrieben werden". Zudem müsse überdacht werden, "welche Produkte über Wurfblätter im Briefkasten oder auch in der Straßenbahn beworben werden dürfen - und welche nur über professionelle Berater verkauft werden können".

Die BaFin-Chefin äußerte sich in der "Zeit" auch zu den Bankenskandalen der jüngeren Zeit. Die Frage, ob die BaFin in solchen Fällen höhere Bußgelder verhängen dürfe, bleibe auf der Tagesordnung, sagte sie. Die Bußgelder, die ihre Behörde bisher verhängen könne, seien "teils wirklich lächerlich".

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