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GEZ für Zweitwohnung: Beitragspflicht trifft jeden Haushalt

GEZ  

Regulärer Rundfunkbeitrag: GEZ für Zweitwohnung rechtens

20.03.2014, 15:30 Uhr | aa (TP)

Ein neues Beitragsmodell regelt seit Jahresbeginn 2013 die Finanzierung von öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsendern. Geräteunabhängige Abgaben wirken sich jetzt auch für die GEZ(Gebühreneinzugszentrale) als Zweitwohnung aus. Hier erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den neuen Rundfunkbeitrag.

GEZ für Zweitwohnung: Zahlungspflicht für jede Wohnung

Den Beitrag für Rundfunk und Fernsehen müssen nun alle zahlen, selbst wenn kein Fernseher oder Radio zum Haushalt gehören. Auf diese Weise sollen Familien und Wohngemeinschaften finanziell entlastet werden. Kinder, die ein eigenes Einkommen haben und noch unter dem Dach der Eltern wohnen, müssen nicht separat zahlen.

Dafür müssen alle, die aus beruflichen Gründen einen zweiten Wohnsitz führen, die GEZ für die Zweitwohnung entrichten. Gleiches gilt auch für Besitzer einer Ferienwohnung, selbst wenn man nur an einem Ort fernsehen oder Radio hören kann. Die GEZ für Zweitwohnung und Sommerhaus wird trotzdem fällig.

Neue Beitragsregelung: Einzugsermächtigungen neu vereinbaren?

Wer bislang für ein Gerät seine Gebühren via Einzugsermächtigung gezahlt hat, muss nichts weiter vereinbaren. Die Behörde bleibt dieselbe, wenngleich aus der GEZ der ARD-ZDF-Deutschlandradio-Betragsservice geworden ist. Möchten Sie eine neue Adresse mitteilen oder die GEZ für Zweitwohnung anmelden, ist dies die Kontaktadresse.

Möchten Sie Kosten sparen, weil Sie keine GEZ für Zweitwohnung oder Ferienwohnung bezahlen wollen, machen Ihnen die Meldeämter einen Strich durch die Rechnung. Hier wird schnell ermittelt, wer GEZ für Zweitwohnung und Feriensitz zahlen muss. Fallen in Zukunft keine Mehrfachzahlungen für unterschiedliche Geräte in einem Haushalt an, bleiben Menschen mit zweitem Wohnsitz außen vor.

Schwarzseher aufgepasst: Mit Abgleich droht eine Geldbuße

Gehören Sie zu den Menschen, die sich vor dem Jahr 2013 um die GEZ-Gebühren gedrückt haben, kommen Sie wohl mit einem blauen Auge davon. Der Beitragsservice kann dafür keine Beträge nachfordern. Dafür müsste der Nachweis erbracht werden, dass Empfangsgeräte vorhanden waren. Jetzt jedoch kann es teuer werden, untätig zu bleiben. Melden Sie sich beim Beitragsservice an. Dann vermeiden Sie eine hohe Nachzahlung und eine saftige Geldbuße.

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