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Offene Immobilienfonds als interessante Kapitalanlage?

Fonds  

Immobilien-Miteigentümer durch offene Immobilienfonds

22.04.2014, 15:50 Uhr | us (TP)

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen geschlossenen und offenen Immobilienfonds? Was muss ich beim Investment in offene Immobilienfonds beachten? Die Antwort auf diese und weitere Fragen zum Thema bekommen Sie hier!

Offene Immobilienfonds auch für Kleinanleger zugänglich

Anders als bei geschlossenen Immobilienfonds besteht bei offenen Immobilienfonds auch für Kleinanleger die Möglichkeit zur Beteiligung. Mit Ihrem Fondsanteil kaufen Sie keinen Anteil an bestimmten Gebäuden, sondern einen Anteil des Fondsvermögens. In der Regel investieren Fondsgesellschaften in Gewerbeimmobilien. Der Fonds profitiert von den Mieterträgen und den Wertsteigerungen der Objekte. Um mögliche Wertsteigerungen nutzen zu können, verkaufen offene Immobilienfonds Gebäude im Idealfall zum richtigen Zeitpunkt und nehmen neue Immobilien in den Fonds auf. Da offene Immobilienfonds auch den Kauf kleinerer Fondsanteile ermöglichen, sind sie insbesondere für Kleinanleger interessant. Sie haben zum Beispiel die Möglichkeit, im Rahmen eines Fondssparplans monatlich neue Fondsanteile zu erwerben.

Wie sicher sind offene Immobilienfonds?

Das Fondsvermögen eines offenen Immobilienfonds wird von einer Kapitalanlagegesellschaft, der Fondsgesellschaft verwaltet. In Deutschland tätige Fondsgesellschaften gelten als Spezialkreditinstitute und unterliegen damit der Kontrolle durch die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht. Fondsgesellschaften sind daher verpflichtet, das Fondsvermögen getrennt von ihrem eigenen Unternehmensvermögen anzulegen. So ist das Anlegerkapital vor einer möglichen Insolvenz geschützt. Vor einem Missmanagement der Fondsgesellschaft und starken Wertverlusten der Immobilien schützt diese Aufsicht jedoch nur bedingt. Die Finanzkrise 2008 ist ein Beispiel dafür, dass offene Immobilienfonds auch zu Verlusten führen können.

Neue gesetzliche Regelung zum Schutz der Anleger

Offene Immobilienfonds können in ihrer Stabilität gestört werden, wenn Großanleger dem Fonds plötzlich ihr gesamtes Vermögen durch Rückgabe der Fondsanteile entziehen. Um spekulative Rückgaben durch große Fondsanteilseigner zu verhindern, gilt für den Kauf von Fondsanteilen seit dem 22. Juli 2013 das neue Kapitalanlagegesetzbuch. Danach gelten folgende Regelungen für offene Fonds:

  • Fondsanteile müssen mindestens 24 Monate gehalten werden
  • einjährige Kündigungsfrist bis zur Wirksamkeit der Rückgabe von Fondsanteilen.

Mit dem neuen Anlegerschutz geht jedoch auch ein Flexibilitätsverlust einher. Eine Investition in offene Immobilienfonds ist aus den genannten Gründen auch für Kleinanleger nur mit einem Teil des Vermögens empfehlenswert.

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