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Verbraucherzentrale: Internet-Pranger gegen falsche Finanzberatung

Verbraucherzentrale  

Internet-Pranger soll falsche Finanzberatung stoppen

06.05.2014, 10:02 Uhr | AFP, t-online.de

Verbraucherzentrale: Internet-Pranger gegen falsche Finanzberatung. Wenn ein Berater seine Versprechen nicht erfüllt, sollen sich Geschädigte an eine Meldestelle wenden können (Quelle: dpa)

Wenn ein Berater seine Versprechen nicht erfüllt, sollen sich Geschädigte an eine Meldestelle wenden können (Quelle: dpa)

Wer Verbraucher bei der Geldanlage erwiesenermaßen falsch berät, soll dafür bloßgestellt werden. Das fordert der neue Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller. Vorbild für die Finanzbranche soll ein Lebensmittel-Portal sein.

Wer sich bei einer Finanzberatung getäuscht fühlt, soll dies künftig melden können. Die Verbraucherzentralen würden den Fall dann prüfen und gegebenenfalls im Internet veröffentlichen. "Die Bürger wollen sich im Internet informieren, von den Erfahrungen anderer Anleger profitieren", sagte Müller der "Bild"-Zeitung. Eine solche Plattform könne Teil des neuen Finanzmarktwächters sein. Ziel sei mehr Schutz der Verbraucher "bevor der Schaden eintritt", sagte Müller.

Für Lebensmittel gibt es schon eine Meldestelle

Müllers Vorbild ist das Internet-Portal lebensmittelklarheit.de, das seit Juli 2011 besteht. Verbraucher können dort Produkte melden, bei denen sie unrichtige Angaben auf der Produktverpackung vermuten. Die Portalbetreiber holen nach einer Prüfung der Angaben der Verbraucher Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen ein. Nach der Prüfung werden die Ergebnisse dann auf der Internetseite veröffentlicht. Das Portal wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband und der Verbraucherzentrale Hessen betrieben.

Maßnahmen gegen schwarze Schafe der Finanzbranche gibt es auch von anderer Stelle. Gerd Billen, Staatssekretär im Verbraucherschutz-Ministerium, hatte eine Meldestelle gefordert, die bei der Finanzaufsicht BaFin angesiedelt sein soll. Das Pranger-Prinzip hatte Billen allerdings nicht aufgegriffen. Die BaFin-Präsidentin Elke König hatte ihrerseits eine Bewertung von Produkten nach dem Ampelprinzip angeregt.

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