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Sparkassen schaffen Überziehungszinsen ab

Kritik an hohen Zinsen  

Sparkassen schaffen Überziehungszinsen ab - Dispo bleibt aber

05.02.2015, 14:21 Uhr | dpa, rtr

Sparkassen schaffen Überziehungszinsen ab. Immer mehr Sparkassen schaffen die Überziehungszinsen ab (Quelle: dpa)

Immer mehr Sparkassen schaffen die Überziehungszinsen ab (Quelle: dpa)

Überschreitet ein Bankkunde seinen Dispo-Rahmen, verlangen Banken für diese "geduldete Überziehung" einen Aufschlag auf den ohnehin happigen Dispokredit. Zumindest bei den Sparkassen zeigt die Kritik an den hohen Zinsen für Überziehungskrediten nun offenbar Wirkung. Die Wochenzeitung "Zeit" berichtet, dass etwa die Hälfte der 416 deutschen Sparkassen inzwischen auf den Überziehungszins verzichtet.

"Wir sehen einen Trend zur Abschaffung des Überziehungszinses", sagte ein Sprecher der Sparkassen-Dachorganisation DSGV. "Weitere Häuser befinden sich in Überlegung, dieses zu tun."

Vorreiter ING Diba

Verbraucherschützer hatten die teils zweistelligen Zinssätze vieler Kreditinstitute immer wieder scharf kritisiert. Dies gilt sowohl für Dispokredite als auch für die Zinsen, die zusätzlich fällig werden, wenn ein Kunde den zulässigen Disporahmen überzieht (Überziehungskredit).

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Im vergangenen Jahr hatte die ING Diba den Überziehungszins abgeschafft. Erste Sparkassen folgten. Auch mehrere Genossenschaftsbanken bieten inzwischen einen Dispo- und Überziehungszins in gleicher Höhe an.

Überziehungs-Beratung für Wiederholungstäter

Verbraucherminister Heiko Maas (SPD) hatte angekündigt, die Kreditinstitute mit einem Gesetz zu mehr Transparenz zwingen zu wollen. Demnach sollen Banken Kunden, deren Konto dauerhaft im Minus ist, eine Beratung über alternative Finanzierungen anbieten müssen.

Bei den Sparkassen bieten erste Häuser jenen Kunden, die wiederholt ihren Dispo-Rahmen nutzen, auf dem Kontoauszug eine Beratung an, wie der Sprecher der "Zeit" sagte. Zudem sei es möglich, "sich per App, E-Mail oder SMS auf das Erreichen des Dispo-Rahmens hinweisen zu lassen".

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