Sie sind hier: Home > Finanzen > Geld > Geldanlage >

Geldüberweisungen von Flüchtlingen in ihre Heimat nehmen zu

Besser als Entwicklungshilfe  

Flüchtlinge und Migranten überweisen Milliarden Dollar in ihre Heimat

15.09.2015, 15:24 Uhr | t-online.de, AFP

Geldüberweisungen von Flüchtlingen in ihre Heimat nehmen zu. Flüchtlinge überweisen viel Geld in ihre Heimat. (Quelle: Reuters)

Flüchtlinge überweisen viel Geld in ihre Heimat. (Quelle: Reuters)

Flüchtlinge und Migranten überweisen weltweit immer häufiger Geld in ihre Heimat, um ihre Familien zuhause unterstützen. Laut Weltbank sind es allein in diesem Jahr 440 Milliarden Dollar, berichtet die "Welt".

Experten begrüßen diese Entwicklung. Wenn das Geld von privat an privat geschickt wird, kommt es laut Ökonomen dort an, wo es gebraucht wird und gezielt zur Armutsbekämpfung verwendet werden kann.

Geld für Lebensmittel, Medizin und Schule

Allein die Überweisungen von Deutschland nach Albanien haben sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt, berichtete die "Welt" unter Berufung auf den Zahlungsdienstleister Moneygram.

Auch das Kosovo, Afghanistan und Nigeria verzeichneten demnach zwischen Januar und Juni zweistellige Zuwächse.

Experten gehen davon aus, dass die Geldströme angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise weiter zulegen, auch von Deutschland aus. Das Geld ist in der Regel für zurückgelassene Ehepartner, Kinder oder Eltern bestimmt, die damit Lebensmittel kaufen, Medizin bezahlen, oder eine Schule besuchen sollen.

Experten warnen vor Abschaffung der Entwicklungshilfe

"Wenn es um kleinere Projekte geht, sind solche Zurücküberweisungen der Entwicklungshilfe vorzuziehen", sagt Axel Dreher, Professor für Internationale Wirtschafts- und Entwicklungspolitik an der Universität Heidelberg, gegenüber der "Welt".

Gegen eine Abschaffung der Entwicklungshilfe wehren sich allerdings die Ökonomen. Entwicklungshilfe und Rücküberweisungen werden sich sehr gut ergänzen.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels war in der Überschrift ausschließlich von Flüchtlingen die Rede. Zudem war nicht deutlich genug erwähnt, dass es sich um weltweite Zahlungen handelt. Wir bitten das zu entschuldigen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entspannen im großen Stil mit stylischen Ledersofas
Topseller bei XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal