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Zinswende im Dezember für US-Notenbank 'reale Möglichkeit'

Fed-Chefin Yellen  

Zinswende im Dezember für US-Notenbank 'reale Möglichkeit'

04.11.2015, 21:37 Uhr | dpa-AFX

Zinswende im Dezember für US-Notenbank 'reale Möglichkeit'. US-Notenbankchefin Janet Yellen (Quelle: dpa)

US-Notenbankchefin Janet Yellen (Quelle: dpa)

US-Notenbankchefin Janet Yellen hat am Mittwoch ein starkes Signal für eine baldige Zinswende in der größten Volkswirtschaft der Welt ausgesandt. Eine Anhebung der Leitzinsen in den USA im Dezember sei "eine reale Möglichkeit" sagte Yellen in einer Anhörung vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses.

"Rechtzeitig zu handeln, ist deswegen eine kluge Sache, weil man dann vorsichtiger und abgestufter handeln kann", fügte sie hinzu. Der Offenmarkt-Ausschuss der Fed hatte in seiner Oktobersitzung die Leitzinsen weiter auf dem historischen Tiefstand von nahe Null gelassen - wie schon seit Dezember 2008.

Der Ausschuss hatte sich aber die Tür für eine Anhebung des Zinsniveaus noch in diesem Jahr offen gehalten. Das Gremium kommt am 15. und 16. Dezember wieder zusammen.

Euro fällt

Die Äußerungen der Notenbankchefin wurden an den Märkten als ein starkes Zeichen gewertet, dass es tatsächlich im Dezember zur ersten Anhebung der US-Leitzinsen seit 2006 kommen könnte. Der Euro fiel noch während der Anhörung in den USA im Vergleich zum Dollar auf ein Dreimonatstief von unter 1,09 Dollar.

Der Dollar steigt, wenn höhere Zinsen in Aussicht stehen. Anlagen in der US-Währung wären dann für Investoren attraktiver.

Zinswende wird vorsichtig eingeleitet

"Wir haben keinen steilen Anstieg der Zinsen im Sinn", sagte Yellen. Experten erwarten einen ersten Zinsschritt von nicht mehr als 0,25 Prozent. Voraussetzung für jede Anhebung des Leitzinses sei, dass die Wirtschaftsdaten dies auch hergeben, betonte Yellen.

"Ich sehe die US-Wirtschaft in einer guter Verfassung", sagte die Notenbankchefin. Viele Risiken hätten sich in den vergangenen Monaten abgeschwächt. Der Offenmarkt-Ausschuss erwarte eine weitere Verbesserung der Arbeitsmarktdaten. Die Informationen würden in den kommenden Wochen sehr genau beobachtet. Die Wachstumszahlen hatten zuletzt jedoch eher auf eine leichte Abkühlung des Konjunkturklimas hingedeutet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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