Sie sind hier: Home > Finanzen > Geld >

Finanzen - Zinswende in den USA: Was das für Verbraucher bedeutet

Finanzen  

Zinswende in den USA: Was das für Verbraucher bedeutet

15.12.2016, 12:16 Uhr | dpa

Finanzen - Zinswende in den USA: Was das für Verbraucher bedeutet. Auch wenn die US-Notenbank den Leitzins erhöht hat - in Europa merkt man nichts von einer Zinswende.

Auch wenn die US-Notenbank den Leitzins erhöht hat - in Europa merkt man nichts von einer Zinswende. Foto: Matthew Cavanaugh. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa/tmn) - Sie hat es getan: Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins erhöht - um 0,25 Prozentpunkte. Der Leitzins bewegt sich damit künftig in einem Korridor zwischen 0,5 und 0,75 Prozent.

Im kommenden Jahr sollen drei weitere Zinsschritte folgen. In Europa ist von einer Zinswende aber noch nichts zu spüren. Womit müssen Verbraucher hierzulande nun rechnen? Ein Überblick:

- Aktien:An den Börsen verursachte die Entscheidung keine große Unruhe. "Die Zinsanhebung war schon eingepreist", erklärt Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in Düsseldorf. "Schließlich war sie mehrfach angekündigt." Weitere Kurssteigerungen sind seiner Ansicht nach nicht ausgeschlossen. "In den USA zum Beispiel ist die Wirtschaft ja auf einem guten Weg." Um sich gegen Schwankungen abzusichern, sollten Anleger nicht nur auf einen Markt setzen, sondern Wertpapiere aus verschiedenen Regionen und Branchen im Depot haben.

- Sparzinsen:Ob Tages- oder Festgeld - Sparer bekommen derzeit kaum Zinsen für ihr Geld. Nach Angaben der FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main gibt es auf Tagesgeldkonten im Schnitt 0,20 Prozent, bei Festgeld mit einer Laufzeit von zwölf Monaten im Schnitt 0,23 Prozent (Stand: 15.12.16). Das wird vorerst auch so bleiben, glaubt FMH-Inhaber Max Herbst. "Es ist immer noch so viel Geld im Markt, dass die Geldinstitute nicht auf das Geld der Sparer angewiesen sind." Erst vorige Woche hatte die Europäische Zentralbank neue Anleihekäufe im Milliardenvolumen angekündigt. Ein Zinserhöhung in der Eurozone liegt damit noch in weiter Ferne.

- Kreditzinsen:Immobiliendarlehen sind in Deutschland derzeit so billig wie nie. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren verlangen Banken laut FMH im Schnitt nur 1,36 Prozent Zinsen (Stand: 15.12.16). "Möglicherweise werden die Zinsen Anfang 2017 sogar noch einmal weiter sinken", vermutet Herbst. Der Grund: Am Jahresanfang wollen viele Geldinstitute das Geschäft wieder ankurbeln. Wer jetzt noch auf der Suche nach einer Finanzierung ist, muss also keine Angst vor steigenden Zinsen haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal