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Viele Deutsche können 2018 mit mehr Geld rechnen

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Rente, Löhne und Steuern  

Viele Deutsche können 2018 mit mehr Geld rechnen

28.12.2017, 07:20 Uhr | Erich Reimann, dpa

Viele Deutsche können 2018 mit mehr Geld rechnen. Portmonnaie mit Geldscheinen (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)

In vielen Bereichen gibt es für Bundesbürger im Jahr 2018 mehr Geld. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Höhere Löhne und Gehälter, mehr Rente, mehr Kindergeld: Das Jahr 2018 bietet für viele Bundesbürger vielversprechende Perspektiven. Laut dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) werden die meisten Verbraucher wohl mehr Geld im Geldbeutel haben. 

"Die Einkommensentwicklung bleibt günstig. Wir haben einen in weiten Teilen leer gefegten Arbeitsmarkt", sagt RWI-Konjunkturexperte Roland Döhrn. Dies beflügele die Lohnentwicklung. Gleichzeitig halte sich der Anstieg der Inflationsrate in Grenzen. Das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute geht davon aus, dass die real verfügbaren Einkommen im kommenden Jahr mit 1,8 Prozent zwar etwas schwächer wachsen werden als in diesem oder dem vergangenen Jahr. Doch bleibt am Ende immer noch ein deutliches Plus im Geldbeutel.

Hinzu kommt, dass sich der Staat beim Zugriff auf das zusätzlich verdiente Geld zumindest ein Stück weit zurückhält: Die Einkommensgrenzen für alle Steuersätze steigen 2018 um 1,65 Prozent. Damit soll die Inflation ausgeglichen werden. Der Grundfreibetrag in der Einkommenssteuer erhöht sich außerdem 2018 für Ledige auf 9.000 Euro – das ist ein Plus von 180 Euro gegenüber dem Vorjahr. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag.

Doch nicht nur die Arbeitnehmer dürften 2018 mehr im Geldbeutel haben. Auch die rund 21 Millionen Rentner können im Sommer mit einer Erhöhung ihrer Bezüge um rund drei Prozent rechnen, wie die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, vor einigen Wochen prognostizierte. Wer nach 45 Jahren mit Durchschnittseinkommen auf 1.396 Euro Rente (West) oder 1.336 Euro (Ost) kommt, bekommt rund 42 beziehungsweise 40 Euro mehr im Monat.

Aber auch wer Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II erhält, bekommt ab dem 1. Januar 2018 zumindest etwas mehr Geld. Allerdings sind die Aufschläge bescheiden: Die Regelsätze erhöhen sich um drei bis sieben Euro. So erhalten Alleinstehende künftig 416 statt 409 Euro. Das Kindergeld steigt ebenfalls zum Jahreswechsel, um zwei Euro pro Kind. Für das erste und zweite Kind gibt es künftig dann jeweils 194 Euro, für dritte Kinder 200 Euro und für alle weiteren 225 Euro pro Monat.

Was wird teurer?

Doch einiges wird auch teurer. So müssen sich Gutverdiener auf höhere Beiträge zur Sozialversicherung einstellen. Denn auch 2018 steigt wieder die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung Sozialbeiträge gezahlt werden müssen. Der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt dadurch beispielsweise um 5,48 Euro auf 323,03 Euro im Monat.

Dafür sinkt der Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung zum Jahreswechsel um 0,1 Prunkte auf 18,6 Prozent. Bei einem Bruttoverdienst von 3.000 Euro monatlich führt die Beitragssatzsenkung zu einer Entlastung von 1,50 Euro für die Arbeitnehmer. Dazu können die Beitragszahler auch auf eine leichte Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge hoffen, denn dort sinkt der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,1 Punkte auf 1,0 Prozent. Der Gesamtbeitrag sinkt im Schnitt damit von 15,7 Prozent auf 15,6 Prozent. Einzelne Kassen können allerdings darunter oder darüber liegen.

Quellen und weiterführende Informationen:

- Nachrichtenagentur dpa
Gemeinschaftsdiagnose zur Konjunkturentwicklung
Bundesfinanzministerium zu Steuerentlastung und Kindergeld 2018
Sozialministerium zur Rentenversicherung
Sozialministerium zur Grundsicherung
Sozialministerium zu Beitragsbemessungsgrenzen

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