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Insidertipps – Hier sollten Geldanleger misstrauisch werden

Riskante Wertpapiere  

Insidertipps – Hier sollten Anleger misstrauisch werden

23.02.2018, 09:00 Uhr | sm, dpa

Insidertipps – Hier sollten Geldanleger misstrauisch werden. Hände mit Euroscheinen: Wenn ein Insider Hoffnung auf große Gewinne macht, sollten Anleger hellhörig werden. (Quelle: dpa/Franziska Kraufmann)

Hände mit Euroscheinen: Wenn ein Insider Hoffnung auf große Gewinne macht, sollten Anleger hellhörig werden. (Quelle: Franziska Kraufmann/dpa)

Ihnen wurde ein heißer Insidertipp angetragen? Dann sollten Sie vorsichtig sein. Nicht selten entpuppt sich der vermeintliche Glücksmoment als teure Falle. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei besonders gut gemeinten Tipps achten sollen.

Zuerst einmal sollten Sie einem vermeintlich heißen Tipp mit einem gesunden Misstrauen begegnen. In diesem Sinn rät auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die Angaben in Kaufempfehlungen mit Hilfe anderer Quellen grundsätzlich sehr genau zu überprüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Anlegern die Aktien und andere Wertpapiere offensiv zum Kauf empfohlen werden, die in Aussicht gestellten Gewinne extrem hoch sind oder Anleger unter Zeitdruck gesetzt werden. Ziel dieser Empfehlungen sei es zumeist, Anleger zum Kauf bestimmter Anlageprodukte zu bewegen, um den Kurs zum Beispiel von Aktien zu manipulieren.

Aktuelle Warnungen können Interessierte auf der Homepage der BaFin nachlesen.

Insidertipps – drei Punkte, die Anleger hellhörig machen sollten:

Empfehlungen in Börsenbriefen: Börsenbriefe sind meist nicht neutral. Die Artikel geben in der Regel die Meinung ihres Verfassers wieder. Deshalb sollte es auch nachvollziehbar sein, wie der Autor zu seiner Einschätzung gekommen ist. Ist das nicht der Fall, sollten Anleger vorsichtig sein. Dies gilt insbesondere, wenn extrem hohe Kursziele genannt werden.

Cold Calling: Vermeintlich zufällige Anrufe, in denen Anlagetipps gegeben werden, sind eigentlich verboten. Bei solchen sogenannten Cold Calls steckt häufig Marktmanipulation dahinter. Die Telefonverkäufer preisen Aktien zum Kauf an und erzeugen so künstlich Nachfrage. Die Betrüger verkaufen ihre Aktienpakete oft mit Gewinn. Wird die Werbekampagne beendet, bricht der Kurs ein. 

Aktien-Spams: E-Mails mit renditeträchtigen Investitionsmöglichkeiten sollten besser gleich gelöscht werden. Auch hier ist der einzige Zweck, Verbraucher zum Kauf zu verleiten, damit die Absender von steigenden Kursen profitieren. Das gilt auch für Faxe mit vermeintlichen Insidertipps. 

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • BaFin

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