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YouTube, Diesel-Verbote, Frauenrechte: Das ändert sich im Februar

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YouTube, Diesel-Verbote, Frauenrechte  

Das ändert sich für Verbraucher im Februar 2018

Von Annemarie Munimus

01.02.2018, 09:11 Uhr
YouTube, Diesel-Verbote, Frauenrechte: Das ändert sich im Februar. Youtube-Star Roman Lochmann: Das Geldverdienen auf der Videoplattform wird schwieriger. (Quelle: dpa)

Youtube-Star Roman Lochmann: Das Geldverdienen auf der Videoplattform wird schwieriger. (Quelle: dpa)

Geldverdienen bei YouTube wird schwieriger, die Rechte von Frauen werden gestärkt: Der Februar 2018 bringt einige Veränderungen für Verbraucher. Auch des Deutschen geliebtes Auto und Produkte aus dem Supermarkt sind von neuen Auflagen betroffen.

Diesel-Fahrverbote werden vor Gericht verhandelt

Am 22. Februar entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über mögliche Fahrverbote in deutschen Innenstädten. Die Deutsche Umwelthilfe hatte in erster Instanz Düsseldorf, Berlin und weitere Städte verklagt. Sie will erreichen, dass die Kfz-Zulassungsstellen der Städte den Dieseln mit Abgas-Schummel-Software den Betrieb auf öffentlichen Straßen verbieten. Das Bundesverfassungsgericht wird im Februar über die von den Städten eingelegte Revision urteilen. Konkret geht es um Fahrverbote für Stuttgart und Düsseldorf, andere Städte werden später verhandelt.

Auf diese Entscheidung warten Dieselfahrer und Bürgermeister mit Spannung. t-online.de hält Sie auf dem Laufenden und bietet am 25. Februar einen Experten-Chat mit Ferdinand Dudenhöfer an.

Konvention stärkt Rechte von Frauen

Zum 1. Februar 2018 tritt die Istanbul-Konvention in Kraft. Dabei handelt es sich um ein Übereinkommen des Europarats, das Frauen vor allen Formen von Gewalt besser schützen soll. In 81 Artikeln sind dafür Maßnahmen zur Vorbeugung festgelegt. Außerdem sind Vorgaben zum Schutz des Opfers und zur Bestrafung der Täter enthalten. Die Konvention zielt damit zugleich auf die Stärkung der Gleichstellung von Frau und Mann und auf das Recht von Frauen auf ein gewaltfreies Leben ab. "Bürgerinnen und Bürger können etwaige Klagen vor deutschen Gerichten direkt auf die Bestimmungen der Konvention stützen", wie es aus dem Bundesministerium für Familie heißt.

Über Versicherungen muss besser informiert werden

Ab dem 23. Februar tritt eine neue EU-Richtlinie für die Information über Versicherungen in Kraft. Die neue Regelung heißt "Insurance Distribution Directive" (IDD) und löst die derzeit geltende EU-Versicherungs-Vermittlungsrichtlinie (IMD) ab.

Für Verbraucher bestehen die Veränderung darin, dass sie vom Versicherer mindestens einmal im Jahr darüber aufgeklärt werden müssen, ob die jeweilige Versicherungs-Police noch zu den persönlichen Zielen passt und wie sich Risiken und Kosten entwickelt haben.

Beim Neuabschluss einer Versicherung müssen Makler zunächst sicherstellen, ob das angebotene Produkt wirklich den Anlagezielen des Kunden gerecht wird. Beispielsweise müssen sie prüfen, ob er über genug Kenntnisse verfügt, um das Risiko der Anlage zu beurteilen. Versicherer haben in Deutschland bis zum 1. Oktober 2018 Zeit, um die Richtlinie umzusetzen.

Ebay will Rechte für alle Produktdaten behalten

Ebay führt nun auch in Deutschland neue allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs) ein. Das Internetauktionshaus verlangt ab Februar von allen gewerblichen Händlern, dass sie die Nutzung der Rechte an Produktbildern und -daten an Ebay abtreten. Die Nutzer, die sich weigern und die neuen AGBs nicht annehmen, werden vom Unternehmen aufgefordert, die betreffenden Produktdaten zu löschen. Nach eigenen Angaben verlängert Ebay jedoch die Frist zur Zustimmung der neuen AGBs zum 1. Mai 2018.

Neues Vergütungsmodell bei YouTube

Das Geldverdienen auf der Videoplattform YouTube wird schwieriger. Bislang brauchten YouTuber (Videohersteller) 10.000 Videoansichten (Views) pro Kanal, um in das Monetarisierungsprogramm aufgenommen zu werden. Ab dem 20. Februar muss ein Kanal zusätzlich zu den 10.000 Views mindestens 1.000 Abonnenten haben. Damit nicht genug: YouTuber müssen außerdem eine "Watchtime" (Ansichtszeit) von 4.000 Stunden nachweisen können. Auch für bereits bestehende Kanäle gelten die neuen Regeln.

Weniger Zinkoxid in Kosmetika

Ab dem 24. Februar gelten neue Regeln für die Verwendung von Zinkoxid in Kosmetika. Zinkoxid darf demnach nicht mehr in Produkten verwendet werden, die versehentlich eingeatmet werden können, so zum Beispiel Haarspray, Babypuder, Anti-Schuppen-Shampoos. Zinkoxidpartikel können die Lunge schädigen und sogar zu Lungenentzündungen führen.

Verwendete Quellen:

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