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Diese Telefonbetrugsmaschen sollten Sie kennen

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Tricks von Betrügern  

Diese Telefonbetrugsmaschen sollten Sie kennen

11.05.2018, 11:00 Uhr | sah, dpa-tmn

Diese Telefonbetrugsmaschen sollten Sie kennen. Eine Frau telefoniert mit ihrem Mobiltelefon: Betrüger geben sich am Telefon oft als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. (Quelle: Arno Burgi/dpa-Zentralbild)

Eine Frau telefoniert mit ihrem Mobiltelefon: Betrüger geben sich am Telefon oft als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. (Quelle: Arno Burgi/dpa-Zentralbild)

Ein Anruf vom Staatsanwalt? Eine Gewinnmitteilung am Telefon? Die Tricks von Betrügern sind vielfältig. Verbraucher sollten daher vorsichtig sein. Tipps, wie Sie sich schützen können.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt nennen drei Betrugsmaschen, mit denen Verbraucher oft getäuscht werden. Außerdem geben sie Tipps, wie Sie sich in der jeweiligen Situation am besten verhalten sollten.

1. Angebliche Gewinne

Immer wieder geben sich Anrufer als Notare oder Staatsanwälte aus, die den Angerufenen große Gewinne in Aussicht stellen. Oft sollen Betroffene Geld überweisen, meist auf ein Konto im Ausland.

Besser ist: Angebliche Gewinne sollten schriftlich bestätigt werden. Sensible Daten sollten in keinem Fall ungeprüft herausgegeben werden, raten die Experten.

2. Betrügerischer Kundendienst

Betrüger geben sich am Telefon häufig auch als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. Das Angebot: Den heimischen Computer per Fernwartung von Viren und Trojanern zu befreien. Für einen solchen unseriösen Kundendiensteinsatz werden nicht nur mehrere hundert Euro fällig. Das Fernwartungssystem ermöglicht den Betrügern auch vollen Zugriff auf sensible Daten.

Tipp: Die Experten raten, sich nicht unter Druck setzen zu lassen oder vorschnell zu handeln. Seien sie skeptisch bei unbekannten Anrufern. Beenden Sie im Zweifel das Telefonat.

3. Falsche Verträge

Bei einem seriös klingenden Telefonanruf gibt der Anrufer vor, eine wichtige Nachricht zu überbringen. Der eigentliche Schock folgt erst viel später. Die Angerufenen haben angeblich teure Verträge abgeschlossen oder sollen mehrere tausend Euro überweisen, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu erhalten. Das Problem: Die Lügengeschichten werden vollkommen glaubwürdig vorgetragen. "Jeder kann zum Opfer werden", warnen die Experten.

Tipp: Gegen angeblich abgeschlossene oder untergeschobene Verträge kann man sich mit einem Musterbrief der Verbraucherzentrale wehren.

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