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Studie: Ohne Solaranlagen-Förderung mehr Selbstversorger

Studie  

Ohne Solaranlagen-Förderung mehr Selbstversorger

01.11.2018, 10:38 Uhr | dpa

Studie: Ohne Solaranlagen-Förderung mehr Selbstversorger. Der Wegfall der staatlichen Förderung für Solaranlagen bringt Bewegung in den Strommarkt.

Der Wegfall der staatlichen Förderung für Solaranlagen bringt Bewegung in den Strommarkt. Foto: Boris Roessler. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Für viele Solaranlagen läuft die staatliche Förderung in den nächsten Jahren aus. Das dürfte sich auf den Strompreis auswirken, erwartet die Beratungsgesellschaft PwC.

In Bayern, Baden-Württemberg, im nördlichen Nordrhein-Westfalen und im südlichen Niedersachsen ende die Subvention für besonders viele Photovoltaik-Anlagen zwischen 2021 und 2030. "Regionale Spitzenreiter sind die bayrischen Regionen Landau-Dingolfing, Landshut und Deggendorf, in denen bis zu 6200 Anlagen aus der Förderung fallen - gefolgt von Schwäbisch-Hall und Biberach", heißt es in der noch unveröffentlichten PwC-Studie.

Ohne hohe Einspeisevergütung bekomme ein Hausbesitzer mit einer durchschnittlichen Anlage 2021 beim Verkauf seines Stroms nur 163 Euro pro Jahr - als Eigenverbraucher spare er dagegen 533 Euro. Selbstversorger zahlten auch keine Netzentgelte mehr. "Um dies auszugleichen, werden die Entgelte für die verbleibenden Stromverbraucher vermutlich steigen", heißt es in der Studie.

Auf der anderen Seite sinke mit der Förderung auch die EEG-Umlage für erneuerbare Energien, erklärte das bayerische Energieministerium. "Diese Entwicklungen könnten sich gegenseitig aufheben. Wir erwarten deshalb keinen Anstieg des Strompreises aufgrund des Auslaufens der EEG-Förderung", sagte eine Sprecherin. Die wegfallende Strommenge spiele beim Stromverbrauch nur eine untergeordnete Rolle: "Wir erwarten keine negativen Auswirkungen auf die Netzstabilität."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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