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Verlangsamte Konjunkturentwicklung: Inflationsrate fällt stärker als erwartet

Verlangsamte Konjunkturentwicklung  

Inflationsrate fällt stärker als erwartet

28.12.2018, 15:06 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Verlangsamte Konjunkturentwicklung: Inflationsrate fällt stärker als erwartet. Geldautomat (Quelle: imago images/MiS)

Geld: Die Inflationsrate ist unter den Zielwert der Notenbank gesunken. Sie strebt für den gesamten Euroraum auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. (Quelle: MiS/imago images)

Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel die Teuerung im Dezember geringer aus als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Was bedeutet das für Verbraucher?

In Deutschland ist die Inflationsrate stärker als erwartet gefallen. Im Dezember sind die Verbraucherpreise im Jahresvergleich nur noch um 1,7 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt laut einer ersten Schätzung mitteilte. Es ist die niedrigste Rate seit April. Im November hatte die Rate noch 2,3 Prozent betragen. Volkswirte hatten für Dezember einen Rückgang der Rate auf 1,9 Prozent erwartet.

Gründe der Abflachung

Gedämpft wurde die Inflation vor allem durch weniger stark steigende Energiepreise. Diese legten im Dezember nur um 4,8 Prozent im Jahresvergleich zu, nachdem sie im November noch um 9,3 Prozent gestiegen waren.

Im Monatsvergleich erhöhte sich das Preisniveau im Dezember um 0,1 Prozent. Hier war ein Anstieg von 0,3 Prozent erwartet worden.

Der für europäische Vergleichszwecke berechnete Preisindex (HVPI) stieg im Jahresvergleich um 1,7 Prozent und im Monatsvergleich um 0,3 Prozent. Beides lag ebenfalls unter den Erwartungen. Den HVPI berücksichtigt die Europäischen Zentralbank (EZB) bei ihrer Geldpolitik.

Inflationsrate auch in anderen Ländern abgeflacht

Die Inflationsrate ist nun unter den Zielwert der Notenbank gesunken. Sie strebt für den gesamten Euroraum auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Auch in Spanien ist die Inflationsrate im Dezember stärker als erwartet gefallen. Die Zahlen für die gesamte Eurozone werden am kommenden Freitag veröffentlicht.



Der Eurokurs gab nach der Veröffentlichung der Daten einen Teil seiner vorherigen Kursgewinne wieder ab.


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, afp

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