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Geldvermögen der Deutschen sinkt erstmals wieder

Risikoarme Anlagen bevorzugt  

Geldvermögen der Deutschen sinkt erstmals wieder

16.04.2019, 15:33 Uhr | rtr

Geldvermögen der Deutschen sinkt erstmals wieder. Aktienhandel: Kursverluste an der Börse verunsichern auch deutsche Anleger – das Geldvermögen ist erstmal nach drei Jahren wieder gesunken. (Quelle: Getty Images/ipopba)

Aktienhandel: Kursverluste an der Börse verunsichern auch deutsche Anleger – das Geldvermögen ist erstmal nach drei Jahren wieder gesunken. (Quelle: ipopba/Getty Images)

Zum ersten Mal seit drei Jahren verringerten die Bundesbürger ihre Anlagen. Das Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland ist gesunken. Was sind die Gründe für diese Abnahme?

Das Geldvermögen der Deutschen ist Ende 2018 erstmals seit drei Jahren gesunken. Vor allem Kursrückgänge bei Aktien und Investmentfondsanteilen im Zuge schwächelnder Börsen hätten dazu geführt, teilt die Bundesbank mit. Insgesamt verringerte sich das Geldvermögen der privaten Haushalte im vierten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um gut 28 Milliarden Euro auf rund 6,02 Billionen Euro.

Weiterhin wurden risikoarme Anlagen bevorzugt. Bargeld und Sichteinlagen verzeichneten Zuflüsse von 56 Milliarden Euro. Auch Versicherungen blieben gefragt. Hier erhöhten sich die Ansprüche um 18 Milliarden Euro.

Niedrige Zinsen bei Banken

Aktien dagegen waren weniger beliebt. "Das seit dem Jahr 2014 erhöhte Kapitalmarktengagement fiel zum Jahresende spürbar schwächer aus", erklärt die Bundesbank. Mit knapp zwei Milliarden Euro seien die Zuflüsse in Aktien und andere Anteilsrechte erheblich kleiner gewesen als im dritten Quartal. Kursverluste an den Börsen und eine damit einhergehende größere Unsicherheit seien Gründe dafür gewesen.


Wie schon in den vorangegangenen Quartalen nutzten viele Privathaushalte die ultratiefen Zinsen, um sich bei Banken günstig Kredite zu beschaffen. Weiterhin wurden vor allem Wohnungsbaukredite nachgefragt. Insgesamt nahmen die Verbindlichkeiten um knapp 16 Milliarden Euro zu und lagen zum Jahresende bei 1,79 Billionen Euro.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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