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Altersvorsorge: Sparer wollen für den Ruhestand vorsorgen

Sorge um Lebensstandard  

Umfrage: Wofür die Deutschen sparen

23.04.2019, 11:19 Uhr | dpa

Altersvorsorge: Sparer wollen für den Ruhestand vorsorgen. Hand und Euromünzen: Viele Deutsche würden gern für das Alter vorsorgen, können es aber nicht. (Quelle: Getty Images/	AndreyPopov)

Hand und Euromünzen: Viele Deutsche würden gern für das Alter vorsorgen, können es aber nicht. (Quelle: AndreyPopov/Getty Images)

Wer sparen kann, legt Geld für das Alter zurück. Doch das kann nicht jeder. Einem Drittel der Deutschen fehlen die Mittel. Die Gefahr der gesellschaftlichen Spaltung steigt. 

Wer die finanziellen Mittel hat, spart vor allem für den Ruhestand. Jedoch legt ein Drittel der Menschen (32 Prozent) in Deutschland überhaupt kein Geld an, weil ihnen die Mittel dazu fehlen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Genossenschaftsverbandes. "Die Gefahr einer gesellschaftlichen Spaltung ist real", warnte der Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbandes, Ralf W. Barkey.

Altersvorsorge muss man sich leisten können

Jeder zweite (49 Prozent) der 2.062 befragten Erwachsenen rechnet damit, dass sein Lebensstandard im Alter sinken wird. Fast genauso viele (46 Prozent) würden darum gerne mehr vorsorgen – quer durch alle Einkommensschichten. Aber erst ab mindestens 2.500 Euro Monatseinkommen tun dies 15 bis 20 Prozent der Menschen.

In den Einkommensklassen oberhalb von 3.500 Euro ist das Ziel Altersvorsorge demnach deutlich überdurchschnittlich ausgeprägt. "Diejenigen, die es sich eher leisten können, geben diesem Ziel auch mehr Gewicht", erläuterte Barkey. Insgesamt nennen unter den Anlegern 48 Prozent Altersvorsorge als vorrangiges Ziel, dicht gefolgt von einem Notgroschen (44 Prozent). Erst mit deutlichem Abstand wird für größere Anschaffungen gespart (24 Prozent), für Reisen (23 Prozent) oder für selbst genutztes Wohneigentum (21 Prozent). Bei dieser Frage konnten die Befragten bis zu drei Sparziele nennen.


Sicherheit geht vor Rendite

Sicherheit bei der Geldanlage ist dabei für die Befragten das wichtigste Kriterium (42 Prozent), eine attraktive Verzinsung streben 23 Prozent an. Gespart wird vor allem auf Tagesgeldkonten (29 Prozent) und Sparbüchern (24 Prozent), obwohl diese im aktuellen Zinstief kaum Rendite abwerfen. Beliebt sind zudem Bausparverträge (21 Prozent) und Lebensversicherungen (17 Prozent) – auch bei dieser Frage konnten Sparer mehrere Anlagen angeben, die sie nutzen.

Der Verband vertritt die Interessen von 2.800 Genossenschaften in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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