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Wechselkurse: Vorsicht vor Sofortabrechnung im Ausland

Gebühren fürs Geldabheben  

Wechselkurse: Vorsicht vor Sofortabrechnung im Ausland

14.05.2019, 11:02 Uhr | sm, t-online.de

Wechselkurse: Vorsicht vor Sofortabrechnung im Ausland. A young woman takes money from an ATM. (Quelle: Getty Images/ franz12)

A young woman takes money from an ATM. (Quelle: franz12/Getty Images)

Urlauber, die Geld in einer anderen Währung abheben, sollten auf versteckte Kostenfallen achten. Der Grund sind hohe Gebühren und ungünstige Kurse. Das lässt sich jedoch vermeiden.

Urlauber sollten beim Geldabheben am Automaten im Ausland die Wechselkurse und Gebühren im Blick haben. So wird es zum Beispiel grundsätzlich teurer, wenn sie die Sofortabrechnung akzeptieren, schreibt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 6/2019).

Wird der abgehobene Betrag gleich in die Heimatwährung umgerechnet, ist der Wechselkurs meist deutlich schlechter als der, mit dem die Heimatbank abrechnet. Das ergab im Test der Einsatz von Giro- und Kreditkarten in sechs Euro- und 23 Nicht-Euro-Ländern.

Wer Sofortumrechnung wählt, zahlt drauf

Reisende sollten also stets mit dem entsprechenden Button die Sofortumrechnung – in der Fachsprache Dynamic Currency Conversion (DCC) – ablehnen, selbst wenn noch mehrmals nachgehakt wird. Auch wer im Geschäft mit Kreditkarte bezahlt, sollte darauf achten, dass die Landeswährung erscheint.

Sofortumrechnung: An Geldautomaten oder im Laden wird angeboten, den Fremdbetrag gleich in die Heimatwährung umzurechnen. Doch das ist eine schlechte Idee. Verbraucher zahlen hier in der Regel drauf – in der Spitze bis zu zweistellig.

Tipps:

  • Sofortabrechnung vermeiden
  • In Landeswährung zahlen
  • Automaten mit geringen Gebühren
  • Karten mit günstigem Kostenmodell wählen
  • Vorher kundig machen

Gebühren für die Geldausgabe werden zunehmend auch in Euro-Ländern fällig, vor allem aber außerhalb von Europa. Diese werden in der Regel auf dem Display angezeigt. Hier gilt: Die entsprechenden Banken meiden und einen Automaten suchen, der günstige Gebühren hat oder gratis ist. Ist die angezeigte Gebühr zu hoch, können Urlauber den Vorgang abbrechen und eine andere Bank suchen.

Fixkosten: In manchen Ländern, wie in den USA oder in Südostasien, werden keine Wechselgebühren berechnet. Dafür fallen beim Geldabheben Gebühren an. Es lohnt in diesem Fall, sich einen günstigen Automaten zu suchen. Manchmal werden die Gebühren jedoch landesweit erhoben.



Vor dem Urlaub die richtige Karte wählen

Sparen können Reisende auch bei der Wahl ihrer Karte, Auskunft gibt der Anbieter. Gerade für Vielreisende lohnt eine Karte, deren Einsatz keine oder nur geringe Gebühren kostet – sowohl für das Geldabheben als auch das Umrechnen. Generell ist es sinnvoll, sich im Urlaub nicht nur auf ein Zahlungsmittel zu verlassen.

Verwendete Quellen:

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